Geräuscharchiv

Ich hat­te mich schon gefreut, dass es ein Geräusch­ar­chiv gibt, so ein bun­des­wei­tes, zen­tra­les Archiv wie eine Natio­nal­bi­blio­thek, aber da war der Wunsch Vater des Gedan­kens als ich das Wiki-Stich­wort sah.

Das „Muse­um für gefähr­de­te Töne (engl. „Muse­um of End­an­ge­red Sounds“) ist ein seit Janu­ar 2012 bestehen­des vir­tu­el­les Töne­mu­se­um, das es sich zur Auf­ga­be gemacht hat, Geräu­sche von nicht mehr her­ge­stell­ten Digi­tal- und Nicht­di­gi­tal­ap­pa­ra­ten vor dem Aus­ster­ben zu bewah­ren.“

Heinz Strunk ist ein lei­den­schaft­li­cher Geräu­sche­samm­ler, Sprach- und Mund­art­samm­ler (sie­he: Olli Schulz & Heinz Strunk: Making of „Fami­li­en­auf­stel­lung“, 19. Dezem­ber 2018, beson­ders ab Minu­te 15). Nach eige­nen Anga­ben hat er die größ­te und ori­gi­nells­te Sound­bi­blio­thek in Deutsch­land. Glau­be ich ihm.

Die BBC bie­tet ein umfang­rei­ches Sound-Archiv an: BBC Sound Effects.

Die Macau­lay Libra­ry ist eine Samm­lung von Natur- und Tier­ge­räu­schen.

Als ich mein Zoom H2 zum ers­ten mal in den Hän­den hielt, bin ich tage­lang nur mit dem Gerät und Kopf­hö­rern durch die Gegend gelau­fen, weil alle All­tags­ge­räu­sche plötz­lich kris­tall­klar wie ein Hör­spiel klan­gen. Bis heu­te fas­zi­niert mich das, wie man sich auf das Geräusch kon­zen­trie­ren kann, wenn man das macht.

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