Small Pleasures

Das Buch Small Plea­su­res habe ich mir vor lan­ger Zeit als E‑Book gekauft, was natür­lich eine doo­fe Idee war, weil das Buch ja gera­de auch durch sei­ne Gestal­tung so schön ist. Des­halb habe ich es mir gebraucht in echt gekauft.

Das Buch ist eine Samm­lung klei­ner Freu­den, die das Leben schö­ner machen. Sich auf klei­ne Freu­den zu besin­nen und sich die Zeit dafür zu neh­men, ist wesent­lich für das Wohl­be­fin­den. Manch­mal ver­lie­re ich das aus dem Blick oder bekom­me einen Tun­nel­blick für das Nega­ti­ve. Oft sehe ich, wie man ver­sucht, schlech­te Ein­flüs­se dadurch zu einem posi­ti­ven Erleb­nis umzu­keh­ren, indem man sich dar­über auf­regt, ger­ne mit mora­li­scher Über­heb­lich­keit. Das kann so rich­tig in die Hose gehen oder ande­re extrem ner­ven. Dann hilft nur eines: Raus an die fri­sche Luft, tief durch­at­men und sich Small Plea­su­res ver­schaf­fen. Das sagt mir mein inne­rer Coach.

Das Büch­lein ist ein wun­der­schö­ner Beglei­ter, ich brau­che es gar nicht zu lesen, ich schla­ge es irgend­wo auf, lese die Über­schrift des Kapi­tels und über­flie­ge den Text. Das reicht schon.

Mein Blog hier benut­ze ich ab und zu in der Form und ent­hält zu einem gro­ßen Teil Small Plea­su­res. Die Kunst besteht dann dar­in, es nicht gigan­tisch zu über­hö­hen, son­dern es genau zu beschrei­ben und zu beschrei­ben, was es einem bedeu­tet und wie es auf einen wirkt. Das macht es per­sön­lich und das Ver­gnü­gen bleibt small, aber sehr wich­tig.

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