Von sich selbst reden, hohle Generalisierungen, versuchen, zu verstehen

Man solle nicht „man“ sagen, wenn man „ich“ meint, habe ich mal als Kommunikationsregel gesagt bekommen. Verallgemeinerungen wirken im Gespräch komisch und distanziert, also würde man sich eben gerade nicht ein-, sondern ausschließen.

„Man müsste mal das Zimmer aufräumen.“

„Wir lesen nicht mehr richtig.“

Wenn ich verallgemeinere oder generalisiere, versuche ich zu verstehen, daraus kann sich etwas entwickeln oder hohl sein. Es sind steile Thesen. Das ist okay für eine Lernphase, aber so langsam verliere ich daran das Interesse. Genug Gedanken gemacht.

Ich merke, dass ich zuhöre, mir Geschichten anhöre, und weil sich Menschen ständig verändern, verändern sich auch alle Annahmen ständig.

Ich würde alle „mans“ und „wirs“ für eine gewisse Zeit aus meine Denken verbannen, außer, es sind echte erlebte „wirs“, wir als Gruppe in einem Raum an einem Ort mit ein paar Gemeinsamkeiten.

Ich kann von mir selbst reden, das muss reichen.

5 Kommentare zu „Von sich selbst reden, hohle Generalisierungen, versuchen, zu verstehen"

  1. „Man müsste mal“. Nicht das man nur sich selbst dahinter versteckt. Manchmal möchte man auch die Person die man damit adressiert nicht direkt nennen.

    („man“ Nutzung beabsichtigt 🙂

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