Narzissten im Team

The fin­dings were striking. Teams high in nar­cis­si­stic rival­ry per­for­med worse than others, making around one-third less pro­gress in the escape chall­enge. They sol­ved fewer puz­zles, repor­ted less unity and gene­ral­ly found the expe­ri­ence more frus­t­ra­ting.

The takea­way is simp­le: ego doesn’t just make team­ma­tes annoy­ing, it breaks the coll­ec­ti­ve bond that gets the job done.

The admi­ra­ti­on side of nar­cis­sism told a more seduc­ti­ve sto­ry. Tho­se high in admi­ra­ti­on loo­ked con­fi­dent, likeable and rea­dy to lead. Ear­ly on, they see­med to boost mora­le. But by the end of the task, team­ma­tes saw them as more arro­gant and less empa­thic.

Nar­cissm ruins team­work

Nar­ziss­ten sind nicht nur ein rotes Tuch für mich, son­dern ver­sau­en mir unter Umstän­den den All­tag. Eine extre­me Ego­zen­trik, sich für makel­los und feh­ler­frei hal­ten und Empa­thie­träg­heit habe ich als Signa­le aus­ge­macht, in die­ser Kom­bi­na­ti­on, die mich vor sol­chen Leu­ten war­nen. Ein wei­te­res Signal ist der völ­li­ge Man­gel an Selbst­iro­nie oder anders­rum: Selbst­iro­nie ist ein gutes Zei­chen dafür, dass man es nicht mit einem Nar­ziss­ten zu tun hat. Ich ken­ne Men­schen, die sich eher ein Bein ampu­tie­ren las­sen wür­den, als über sich zu lachen.

Ich habe den Ein­druck, das Nar­ziss­ten das Pro­dukt der Ent­wick­lun­gen seit den 80er-Jah­ren sind. Die zuneh­men­de Indi­vi­dua­li­sie­rung in einer digi­ta­li­sier­ten Leis­tungs­ge­sell­schaft. Das ist eine stei­le The­se und aus der Hüf­te geschos­sen, könn­te aber was dran sein. Ich habe den Ein­druck, da ist was ver­lo­ren gegan­gen, was so lang­sam wie­der kommt, weil man deren schlech­ten Ein­fluss erkennt. Ich sehe auch, das Sen­si­bi­li­tät und Empa­thie­fä­hig­keit kei­ne hoh­len Phra­sen sind, son­dern etwas, nach dem man­che ihre Mit­men­schen beur­tei­len, um zu prü­fen, ob man mit ihnen ver­nünf­tig umge­hen kann. Sen­si­bi­li­tät, Empa­thie­fä­hig­keit und Selbst­iro­nie, das sind Prüf­stei­ne für mich gewor­den. Kein Rie­sen­ding, man merkt sowas schnell.

Inter­es­sant ist auch, dass in der oben zitier­ten Unter­su­chung zwei Arten von Nar­ziss­mus beschrie­ben wer­den: Der char­man­te, selbst­be­wuss­te Nar­zisst und der riva­li­sie­ren­de, kämp­fe­ri­sche Nar­zisst.

Die­ser Fokus hilft mir auch, nur igno­ran­te und domi­nan­te Men­schen aus­zu­ma­chen, die sind näm­lich auch ner­vig, aber nicht ganz so schlimm. Von Nar­ziss­ten muss man sich näm­lich ernst­haft fern­hal­ten, die sind nicht nur ner­vig, son­dern gera­de­zu gefähr­lich.

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