Suno

Wir covern Take on me. In einer sehr lang­sa­men, redu­zier­ten Ver­si­on. Das ist nett, kommt gut an, aber ich fin­de es unbe­frie­di­gend, weil ich irgend­wie ver­su­che, mit dem Bass inter­es­san­te Töne zwi­schen­rein zu spie­len, was mir aber immer etwas gewollt vor­kommt, so dass ich bloß die Haupt­tö­ne mit­spie­le.

Wenn etwas so ein­tö­nig und rhyth­misch mono­ton ist, schla­fe ich ein, das mei­ne ich fast wort­wört­lich, ich drif­te ab und ver­spie­le mich irgend­wann.

Ich habe von Suno gehört, begeis­ter­te Stim­men von der neu­en Ver­si­on und dach­te, das mir die KI doch mal eine net­te Bass­li­ne bas­teln könn­te.

Es gehen kos­ten­los nur kur­ze Schnip­sel und nur eige­nes Mate­ri­al. Also habe ich die Gitar­re von unse­rem Sän­ger und Gitar­ris­ten extra­hiert und eine wich­ti­ge Stel­le raus­ge­schnit­ten: das Ende der ers­ten Stro­phe und den Refrain.

Das Ergeb­nis: lei­der spielt auch die KI nur die Haupt­tö­ne, außer, ich ände­re das Gen­re und Tem­po. Slow Bal­lad ist halt Slow Bal­lad und wir sind hier ja nicht beim Jazz.

Aber! Die KI erzeugt erzeugt aus dem Schnip­sel einen kom­plet­ten Track, der so als anspruchs­vol­le Ambi­ent-Musik funk­tio­niert, und zwar in einer wirk­lich voll­kom­men aus­rei­chen­den Qua­li­tät ohne Ein­schrän­kun­gen.

Was dar­an unglaub­lich ist, ist dass er aus der hal­ben Stro­phe ein wirk­lich har­mo­ni­sches Arran­ge­ment kre­iert. Das ist für Kom­po­si­ti­on und Pro­duk­ti­on ein Tool, bei dem man sprach­los davor steht und denkt: das wird alles ändern.

Auf­bau der Gitar­re, Pia­no-Mit­tel­teil … wtf?! Das ist unglaub­lich. Mit „Gefühl“ und „Ver­stand“.

Es wäre gera­de­zu absurd, nicht Suno zu benut­zen, wenn man kom­po­niert oder pro­du­ziert und mehr als nur zum Spaß Musik macht oder wirk­lich eige­ne, kon­kre­te Vor­stel­lun­gen hat.

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert