Dream Pop Rock

Einer mei­ner Lieb­lings-Songs, die ich immer wie­der hören kann, ist Lore­lei von Coc­teau Twins. Für unser klei­nes Kam­mer-Kon­zert für E‑Bass, Schlag­zeug und Gitar­re habe ich mir ein Coc­teau Twins-T-Shirt dru­cken las­sen.

Einer der Grün­de, wes­halb ich den Song und das Album so mag, ist der Sound des Drum­com­pu­ters. Robin Gut­hrie hat dafür den E‑mu Dru­mu­la­tor mit einem Rock-Drum­set gela­den, näm­lich den Samples von When the levee breaks von Led Zep­pe­lin (John Bon­ham). Auf­ge­nom­men wur­de das Schlag­zeug damals hier:

Das Digidrum-Set wur­de in den 80ern von Tears for Fears für Shout und von Beas­tie Boys (bzw. von Rick Rubin) für Beas­tie Groo­ve ver­wen­det.

Spä­ter wur­de der kom­plet­te Anfang vom Song gesam­pled. Who sam­pled lis­tet 239 Songs, die den Sam­ple ver­wen­den. Der Sound ist ein wie­der­erkenn­ba­res Zitat gewor­den, fett und schlep­pend.

Der Reiz bei Coc­teau Twins besteht für mich dar­in, dass er im Kon­trast steht zu Eliza­beth Fra­zers Gesang, der sägen­den E‑Gitarre, und dem rol­len­den Bass. In der Kom­bi­na­ti­on hat­te es vor­her nichts Ver­gleich­ba­res gege­ben. Ich kann mich noch genau an den Abend erin­nern als ich es zum ers­ten Mal abends im Radio hör­te, 1985 wur­de das Kon­zert in der Markt­hal­le in Ham­burg live über­tra­gen.

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