Gespräche mit Freunden

Letz­te Woche war ich drei Tage krank. Ich lag im Bett und habe haupt­säch­lich gele­sen. Einen Tag war ich in Qua­ran­tä­ne, zum Glück war der Coro­na-Test nega­tiv und zum Glück lagen zwi­schen Abstrich und Test­ergeb­nis nur etwa zwölf Stun­den.

Ich habe in der Zeit Sal­ly Roo­neys Gesprä­che mit Freun­den gele­sen. Ein groß­ar­ti­ges Buch. Ich habe sel­ten so ein anspre­chen­des Buch gele­sen, der Stil, der Rhyth­mus und die Figu­ren waren kon­zen­triert und prä­zi­se auf­ein­an­der abge­stimmt. Eine ganz beson­de­re Mischung aus nüch­tern und emo­tio­nal. Ich wer­de mit Sicher­heit ihren zwei­ten Roman auch lesen, aber erst ein­mal ist Mura­ka­mi dran.

Ich mer­ke bei Mura­ka­mi aber, wie sehr ich ihren Stil ver­mis­se.

Das Hör­buch liest Dag­mar Bitt­ner, die das Buch ganz toll liest. Sie liest nor­ma­ler­wei­se eher Jugend­bü­cher und Tri­via­les, aller­dings sehr leben­dig ohne einem zu sehr auf die Ner­ven zu gehen. Scha­de, dass sie nicht noch mehr anspruchs­vol­le Roma­ne liest.

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