John Irving – In einer Person

ineinerperson.jpg Bereits mit der ers­ten Sei­te war mir das Buch sym­pa­thisch, auf die glei­che Art wie alle ande­ren Bücher von Irving. Irvings *In einer Per­son* ist aus der Sicht der Haupt­fi­gur geschrie­ben, die mit der Ent­de­ckung und der Ent­wick­lung sei­nes Begeh­rens merkt, dass sie bise­xu­ell ist. In dem Buch geht es um Ambi­va­lenz, mit der Gesell­schaft schlecht umge­hen kann und Spra­che, die das Mehr­deu­ti­ge bes­ser in Form von Lite­ra­tur fas­sen kann und Sexua­li­tät, die Sub­jekt und Objekt ver­bin­det bezie­hungs­wei­se sei­ne Gren­zen ver­schwim­men lässt. Irving ist ein guter Erzäh­ler und er weiß, wie man Geschich­ten baut. Die Gren­zen, was Thea­ter bezie­hungs­wei­se Lite­ra­tur und was Wirk­lich­keit ist, was erfun­de­ner Text ist und wer was nicht sagen kann oder will, wer­den auf­ge­löst und geben ihm Frei­heit für sei­ne Geschich­te in der sowohl die Rea­li­tät als auch Fan­ta­sie sei­nen Raum fin­det. Das Buch ist mit Lei­den­schaft für Lite­ra­tur und das The­ma Sexua­li­tät geschrie­ben. Ich fin­de, es ist ein ganz wun­der­vol­les Buch. Das war mein ers­tes Buch die­ses Jahr, das ich ohne Ablen­kung gele­sen habe, das nächs­te liegt schon bereit.

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