Nicht so kompliziert

Ich habe mir Anfang des Jah­res ein Sys­tem über­legt, mit dem ich für alle Ser­vices unter­schied­li­che und kom­pli­zier­te Pass­wör­ter benut­ze. Bis­her habe ich gele­sen von „gehack­ten Accounts“ und „gestoh­le­nen Pass­wör­tern“. Hand aufs Herz: Ist es nicht egal, wie kom­pli­ziert es ist? Gibt es da Erfah­run­gen von Leu­ten aus der Pra­xis? Ich fra­ge nur, weil ich gera­de lese, dass man pass­wort­ge­schütz­te ZIPs immer kna­cken kann und alles nur eine Fra­ge der Zeit ist, genau genom­men sind inner­halb eines Tages alle ZIPs geknackt (Quel­le: ein Forum, in dem sich jemand auf ein Com­pu­ter-Zeit­schrift bezieht). Irgend­wie scheint mir das Ver­hält­nis von Auf­wand und Nut­zen nicht mehr zu stim­men, wenn ich mir das zu kom­pli­ziert mache. Wenn ich ein Pass­wort „steh­le“, ist es doch egal, wie es lau­tet?! Und „hacken“? Das ist doch nur eine Fra­ge des Zeit, wenn man weiß, wie es geht, oder? Ist das nicht wie beim Schach­spiel, bei dem man einen Com­pu­ter hin­set­zen kann und der nur ein­fach ein biss­chen Zeit braucht? Denkt man da nicht viel zu mensch­lich?

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