Immer wenn ich eine Woche lang nichts geblogt habe, frage ich mich, ob nichts geschehen ist, dass ich in Worte fassen könnte oder wollte. Und seien es nur ein ein paar Sätzen.
Ich bin ja froh, wenn gerade möglichst wenig passiert.
Wir haben die Tochter in Ulm besucht, um ein paar ihrer Sachen mitzunehmen, weil sie aus ihrer WG raus muss bzw. will. Das macht ihren Umzug einfacher und vielleicht muss sie bei ihrem Freund zwischendrin wohnen. Ihren Freund haben wir jetzt kennengelernt, wir waren in einem Irish Pub was trinken. Es gibt dort alkoholfreies Guinness vom Fass, allerdings sehr teuer.









Ulm hat einen Comic-Laden, eine ziemllich großen und gut sortierten. Zum Glück habe ich keinen Platz mehr in meinem Zimmer und Bücher stapeln sich auf Dachboden, Keller und in meinem Zimmer.
Es gibt auch ein Fotogeschäft mit Leicas für siebentausend Euro. Wir haben in Heidelberg sogar einen eigenen Leica-Laden, aber da kann man sich nicht so schön die Nase am Schaufenster plattdrücken. Da hält man eher Distanz wie bei der Mona Lisa.
Mir fällt auf, dass ich nie mit dem Smartphone fotografiere. Das habe ich jetzt mal gemacht. Ist ja doch ganz praktisch.
Ich kichere über den letzten Satz.
Und: Mir war bis gerade gar nicht bewusst, dass Du in Heidelberg lebst. Da hab ich mal im Irish Pub übernachtet, hihi. Nicht das schönste Zimmer aber gute Küche und lecker Whisky.
Ja, schon seit 40 Jahren. Die ersten 20 Hamburg, dann in eine Heidelbergin verliebt, in sie und die Stadt, und zu ihr gezogen.
Im Pub sind wir manchmal, wenn Live-Music ist.