Momo

Gestern waren wir in Ludwigshafen und haben Momo von Ohad Naharin vom Batsheva Dance Theatre gesehen. Da gibt es eigentlich nicht viel zu sagen, außer, dass es gut wie immer war.

„In meinen Werken habe ich mich schon immer zu Themen wie Timing, räumliche Organisation, Fein-heit, Explosivkraft, Präzision, Beweglichkeit, die sich verändernde Textur von Substanz und Körper, Form, Musikalität, Volumen, das Spektrum der Empfindun-gen, Chaos, große Emotionen, Zerbrechlichkeit und übermäßige Kraft hingezogen gefühlt. So aktuell ich auch sein mag, Trends haben mich schon immer ge-langweilt. Der Grund, warum meine Arbeiten für die aktuelle Situation relevant sein könnten, hängt damit zusammen, dass sie in ihrer eigenen Welt existieren und nicht von den Veränderungen abhängig sind, die wir gerade durchlaufen – vielleicht ein bisschen wie Elemente in der Natur. Die Natur hat keinen Stil, der sie repräsentiert. Sie ist, was sie ist. Sie ist die Essenz. Das ist es, wonach ich strebe.“

Das Programmheft lohnt sich, weil dort ein Interview abgedruckt ist und ich froh bin, dass Ohad Naharin seine Kunst und Kompanie so unbeirrt weiterführt.

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