Guter Stundenplan

Ein biss­chen ver­rückt war das schon, drei­mal die Woche Tanz­un­ter­richt zu neh­men, aber jetzt schon mer­ke ich, dass das ein guter Rhyth­mus von unter­schied­li­chen Unter­richts­ar­ten ist.

Mon­tags ein ruhi­ger und sehr net­ter Bal­lett-Unter­richt, lang­sam, mit Zeit zum genau­en Aus­füh­ren und mit viel Herz. Ein ange­neh­mer Abend in mei­ner wun­der­vol­len alten Schu­le mit alter Musik, die man so auch nicht mehr hört. Ich mag’s sehr.

Diens­tags Pau­se, sehr ange­nehm, damit ich Zeit für ande­res habe.

Mitt­woch sehr aktiv und grup­pen­dy­na­misch, zeit­ge­nös­si­scher Tanz, viel Action und viel Fun.

Don­ners­tag eine sehr moti­vier­te Grup­pe mit sehr anspruchs­vol­lem Unter­richt, auch viel Herz und Fun.

Wich­tig danach: Run­ter­kom­men, nicht ein­fach, aber muss sein. Schlaf‑, Bla­sen- und Hus­ten­tee und Kopf frei bekom­men, den Bal­lett­tän­zer im Flur abge­ben. So wie Bat­man aus dem Anzug schä­len und als zivi­ler Mensch den Abend ver­brin­gen. Das ist zwar ein har­tes Auf­kom­men, aber muss sein.

Frei­tags Pau­se, Aus­klang, Nichts, kal­tes Bier, Füße hoch, oder eine net­tes Tref­fen, nur nichts Gro­ßes.

Das ist ein guter Stun­den­plan, mit dem ich mich kör­per­lich sehr wohl füh­le.

Ich bin aller­dings für ein drei­tä­ti­ges Wochen­en­de, Sams­tag, Sinn­tag, Sonn­tag. Den Sinn­tag könn­te ich nut­zen, um Musik zu machen, die bekom­me ich näm­lich nicht in mei­nen Stun­den­plan.

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