Jack Dangers

Jack Dan­gers und Jon­ny Ste­phens sind Meat Beat Mani­festo, deren Album 99% einen eigen­stän­di­gen Platz in mei­nem Schall­plat­ten­re­gal hat.

Was Jack Dan­gers in den 80ern gemacht hat, ist das, was ich krea­tiv nen­ne. Er hat Ele­men­te zusam­men­ge­führt, die vor­her in die­ser Kon­se­quenz nicht dage­we­sen waren. Ein har­ter, redu­zier­ter, aber eben­so soul­vol­ler, auf Samples und Lyrics kon­zen­trier­ter­ter Stil, der weg­be­rei­tend war ande­re.

Psy­che-Out

Bei sei­nen Auf­trit­ten hat er mit Video­in­stal­la­tio­nen und Tän­zern gear­bei­tet. Solch ein mul­ti­me­dia­les Ver­ständ­nis von Live-Auf­trit­ten war nicht unge­wöhn­lich und oft mit einem Kunst­an­spruch ver­bun­den, wie bei Ein­stür­zen­de Neu­bau­ten, Grau­zo­ne, Lai­bach.

Krea­ti­vi­tät ist kein Sah­ne­häub­chen zum Ver­schö­nern lang­wei­li­ger Sachen, Krea­ti­vi­tät traut sich kaum jemand zu, weil man damit kei­nen Pokal gewinnt, im Gegen­teil heißt das, sich jeden Mor­gen zu fra­gen, ob man sich die Tofu-Wurst auf dem Brot leis­ten kann.

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