Tidal

Ich habe vor eini­ger Zeit neben mei­nem Spo­ti­fy-Account einen Tidal-Account genutzt und bin irgend­wann kom­plett rüber­ge­schwenkt.

Tidal soll sie die Musi­ker bes­ser bezah­len, heißt es, aber das war nicht der Haupt­grund, son­dern weil es bes­ser klingt.

Spo­ti­fy bie­tet jetzt Los­sless an, und das war ein Grund für mich, Tidal zu kün­di­gen.

Jetzt habe ich mal mit Kopf­hö­rer über die Anla­ge pro­be­ge­hört, mit Ghost in the Machi­ne von The Poli­ce. Ans­ruchs­vol­le und anspruchs­vol­le Klän­ge, eine kna­cki­ge Sna­re und eine kna­cki­ge Stra­to­cas­ter, ein deeper, aber zurück­hal­ten­der Bass in Spi­rits In The Mate­ri­al World.

Scheuß­lich, kaum zu ertra­gen. Alles knallt undif­fe­ren­ziert und unmu­si­ka­lisch als woll­te jeder Ton einen Wett­be­werb gewin­nen. Kein Zusam­men­spiel der Klän­ge, kei­ne Modua­li­ton, kein Raum. Beson­ders hohe Fre­quen­zen inter­es­sie­ren mich wenig.

Zum Ver­gleich Tidal noch­mal instal­liert und da waren sie, die Instru­men­te. Der Bass kna­ckig, wie er sein soll, die Instru­men­te ste­hen im Raum, jedes für sich und alles auf­ein­an­der abge­stimmt. Nichts drängt sich auf. Klän­ge modu­liert.

Bei Spo­ti­fy möch­te man man­chen Klän­gen eine Schubs neh­men und ande­re zurück­neh­men. Das ist kei­ne stim­mi­ge Ver­tei­lung. Extrem pene­trant und ohne Gefühl. Das ist jeden­falls mein Hör­ein­druck.

Inner­halb von zwan­zig Sekun­den hat­te ich mein Tidal-Abo wie­der akti­viert.

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