Saint Etienne

Was für ein Abgang. Ich war schon am Tag der Ver­öf­fent­li­chung kurz davor, das Video zu pos­ten, aber dach­te, das sei nicht genug.

Saint Eti­en­ne – Glad

Dabei ist das mehr als genug, was für ein Song, was für ein Video und was für eine Nach­richt, das kom­men­de Album ist das letz­te. Was für ein Abschluss.

Pop scheint aus­tausch­bar, ober­fläch­lich und zu ver­dau­lich. Aber der Moment und die, die Pop kre­ieren, sind ein­zig­ar­tig. Der bri­ti­sche Shoe-Gazing-Pop war (ist) ein­zig­ar­tig.

Es gibt nur eine Sarah Crack­nell. Es gab nur ein Only Love Can Break Your Heart, nur ein Your In A Bad Way, nur ein Pond House. Schön­heit und Roman­tik als Sehn­sucht, die Musik als Erleb­nis. Traum und Wirk­lich­keit, so nüch­tern und eksta­tisch zugleich. Das, was Club-Näch­te aus­macht, Nor­mal Peo­p­le, Com­mon Peo­p­le, in musi­ka­li­scher und tän­ze­ri­scher Lei­den­schaft ver­eint. Ban­ger, Club-Nights, Remi­xes.

Saint Eti­en­ne – Dancing Heart – The Grid Remix

Es gibt vie­le Zwei-Män­ner-Kom­bi­na­tio­nen, aber nur eine Eine-Frau-und-zwei-Män­ner-Band wie Sarah Crack­nell, Bob Stan­ley und Pete Wiggs. St. Eti­en­ne sind ein­zig­ar­tig gut.

Dan­ke für die Musik.

The Last Time

We all signed up to Face­book
Around the way ‚til nine
And loo­ked up fri­ends from high school
To see what we could find
But we had not­hing in com­mon
And we quick­ly rea­li­zed
We′d see pho­tos of their holi­days
Until the day we died

Dan­ke, für drei­ßig Jah­re nach­denk­lich-roman­ti­sche Pop-Musik.

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