Übung macht den Lehrling, Konzentration macht den Meister

Im Bal­lett-Unter­richt beginnt der Unter­richt an der Stan­ge, egal ob im Ama­teur-Unter­richt oder für Pro­fis.

Immer wie­der kommt es vor, dass Leh­re­rin­nen ver­zwei­felt sind, weil man die Bewe­gun­gen, die man an der Stan­ge geübt hat, nicht mehr in den Kom­bi­na­tio­nen im Raum anwen­det.

Ver­zweif­lung sind Zwei­fel, und die sind ange­bracht.

Die Übun­gen an der Stan­ge trai­nie­ren nur Mus­keln und Gelen­kig­keit. Hal­tung und Bewe­gungs­mus­ter viel weni­ger als man­che den­ken. Das kann ich nicht bele­gen, aber davon bin ich über­zeugt.

Ab und zu ist die Stan­ge sinn­voll, wenn man Mus­keln genau­er trai­nie­ren will, ohne umzu­fal­len. Nicht mehr und nicht weni­ger.

Die Übun­gen an der Stan­ge sind lang, oft unnö­tig kom­pli­ziert und üben die Bewe­gungs­ab­fol­gen nicht mecha­nisch ein. Unser Kör­per ist kei­ne Maschi­ne und unser Gehirn ist kein Com­pu­ter, so funk­tio­niert das nicht, so arbei­tet unser Kör­per nicht. Wich­tig sind indi­vi­du­el­le Kor­rek­tu­ren und Trai­nings und Kon­zen­tra­ti­on auf wesent­li­che Ele­men­te. Übun­gen im Raum sind viel bes­ser. Bar­re-Trai­ning ist Gym­nas­tik.

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