Ein Sonntag mit Film

Ges­tern haben wir Zwei zu Eins beim Inter­na­tio­na­len Film­fes­ti­val gese­hen. Eine fla­che und lang­at­mi­ge Kri­mi-Komö­die mit völ­lig sinn­lo­ser, lieb­lo­ser Bezie­hungs­ge­schich­te. Ärger­lich in vie­ler­lei Hin­sicht. Zwi­schen­drin bin ich ein­ge­schla­fen.

Als ein­stün­di­ge Doku hät­te die Geschich­te funk­tio­niert.

Das Publi­kum ist Ü50 Bil­dungs­bür­ger­tum. Die dort arbei­ten, sind die ein­zi­gen jun­gen Men­schen, die garan­tiert kei­nen der Fil­me, die dort lau­fen, frei­wil­lig sehen wür­den. Da lau­fen Gemüt­lich­keits­fil­me. Die Pro­blem­fil­me han­deln natür­lich von Pro­ble­men, die man selbst nicht hat. Das Gan­ze ist nett und zieht eine bestimm­te Art Publi­kum an.

Dabei ist es dort sehr unge­müt­lich. Zwei geschla­ge­ne Stun­den auf einem Klapp­sitz mit Kopf vor der Nase, weil der Saal flach ist und die Lein­wand knapp über dem Boden.

Das Essen war gut.

Es soll­te mir eine Leh­re sein, wie das hier.

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