Gemeinsam üben

Ich ler­ne ja seit eini­ger Zeit Tex­te für mei­ne Cover-Songs aus­wen­dig und war damit recht unge­dul­dig.

Ges­tern hat­ten wir die ers­te Pro­be vor unse­rem klei­nen Kon­zert nächs­te Woche und neben Bass­läu­fen muss ich Back­ground­ge­sang üben und Gitar­re spie­len.

Ich übe ja schon län­ger für mich allei­ne, aber ich mer­ke, dass in der Grup­pe das mecha­ni­sche Wie­der­ho­len klei­ner Ein­hei­ten den bes­ten Effekt hat. Eigent­lich so wie im Bal­lett mit den Unter­richts­me­tho­den von vor hun­dert Jah­ren. Frau Vaga­no­vas Metho­de wird bis heu­te fast unver­än­dert gelehrt. Man schreibt sich den Inhalt ins Rep­ti­li­en­ge­hirn. Rei­ne Moto­rik. Wenn man dann noch eini­ger­ma­ßen Sinn­haf­tes damit ver­bin­det, um so bes­ser, aber es ist für das Ler­nen egal.

Was gar kei­nen Ein­fluss auf mein Erin­nern hat, ist der selbst geschrie­be­ne Text.

Es gibt die­se drei Berei­che, die man von­ein­an­der trennt und ein­zeln betrach­ten kann: Moto­rik, Gefühl und Inhalt. Ich fin­de das sehr hilf­reich, egal, ob ich tan­ze, Gitar­re spie­le oder sin­ge.

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