Narcos

Nar­cos habe ich mit Begeis­te­rung ange­fan­gen. Ehr­lich gesagt, wuss­te ich nichts von der Geschich­te, obwohl ich die Nach­rich­ten­mel­dun­gen in mei­ner Jugend regel­mä­ßig in der Tages­schau sah. Das war so weit weg und ich war froh, dass das weit weg geschah. Es hat­te nichts mit mei­nem Leben zu tun und ich woll­te damit auch nichts zu tun haben. Dro­gen und Lei­chen, ich hielt das für ein ban­den­in­ter­nes The­ma auf einem ande­ren Kon­ti­nent.

Wie umfas­send und kata­sro­phal die Zustän­de waren, die von einem Mann aus­gin­gen, bekam ich von Fol­ge zu Fol­ge in der Serie mit. Und es wur­de immer schlim­mer, bis ich mir auf Wiki­pe­dia einen Über­blick über das gesam­te Aus­maß ver­schaff­te. Ich war fas­sungs­los und konn­te mir die Serie nicht wei­ter anse­hen. Ich war ein­fach nur noch ange­wi­dert und konn­te jeg­li­che sym­pa­ti­sche oder ästh­ti­sche Dar­stel­lung die­ses Men­schen nicht mehr ertra­gen. Das spricht natür­lich nicht gegen die Serie, son­dern geht nur dar­um, was ich mir antue oder eben auch nicht.

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