Knock Knock

Der Film ist unter­halt­sam, aber ent­täu­schend. Das Dreh­buch ist eine unmo­ti­vier­te Anein­an­der­rei­hung von Ereig­nis­sen, die gera­de mal so leid­lich eine Gesamt­ge­schich­te erge­ben. Es gibt kei­ne Über­ra­schun­gen und kei­nen Plot-Twist. Die Poin­te ganz am Schluss ist schon fast pein­lich.

Kea­nu Ree­ves, Loren­za Izzo und Ana de Armas machen ihre Sache gut und vor allem Kea­nu Reeeves ist anseh­bar. Wirk­lich lus­tig ist sein Schau­spiel am Anfang als er ver­sucht, sich den bei­den auf dem Sofa noch irgend­wie zu ent­win­den und über­rascht von ihrer unver­blüm­ten Art ist. Er ist der Grund, wes­halb ich den Film über­haupt gese­hen habe. Die bei­den Frau­en kom­men natür­lich nicht gut weg und müs­sen für jede unmo­ti­vier­te Idee her­hal­ten. Ihre Figu­ren bedie­nen lei­der ganz schlech­te Kli­schees.

Das darf ja alles mal sein, wenn es nur nicht so unfass­bar ober­fläch­lich wäre.

Den Film konn­te ich gut beim Rücken- und Arm­trai­ning lau­fen las­sen, weil man nicht stän­dig hin­se­hen muss. Man ver­passt kei­ne Details, weil es kei­ne gibt.

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