Training nach Maß

Ich hat­te nie viel Mus­kel­mas­se in Armen und Schul­tern. Mit zwan­zig begann ich, ein wenig Sport zu trei­ben und kauf­te mir Han­teln. Mus­keln bekam ich trotz­dem wenig und als ich spä­ter Kampf­sport mach­te, hat­te ich dann auch die Nase voll, mich mit ande­ren kör­per­lich mes­sen zu müs­sen und kein Land zu sehen.

Vor ein paar Jah­ren ver­such­te ich es mit Pro­te­inen in Pul­ver­form und klag­te dem Pro­te­in­pul­ver­fach­ver­käu­fer mein Leid. Er sag­te, es sei eben auch gene­tisch bedingt, wie viel Mus­kel­mas­se man auf­baut. Und die Ernäh­rung in der Jugend und wie viel Sport man getrie­ben hat, spie­len eine Rol­le.

Es gibt aber inzwi­schen aus den Erkennt­nis­sen der Sport­wis­sen­schaft ein paar Regeln für den Mus­kel­auf­bau. In Kurz­form sind es fünf Punk­te:

  • Inten­si­tät: Man trai­niert unter­halb sei­ner Kraft­fä­hig­keit. Bei mir sind das 20 Kilo für die Arme.
  • Wie­der­ho­lun­gen: Hier sind die Zah­len nicht ein­deu­tig, emp­foh­len sind etwa 4 Sät­ze mit etwa 10–15 Wie­der­ho­lun­gen.
  • Tem­po: 3 bis 4 Sekun­den Wider­stand.
  • Pau­sen: 60 bis 120 Sekun­den Pau­se nach jedem Satz.
  • Häu­fig­keit: 3 bis 6 mal in der Woche, 30 bis 60 Minu­ten.

Im Moment hal­te ich mich an die Regeln und gehe zwei Mal die Woche vor der Arbeit ins Fit­ness­stu­dio an die Gerä­te.

Pro­te­ine und Koh­len­hy­dra­te esse ich nach dem Trai­ning. Der Kör­per baut Mus­keln in der Pau­se nach dem Trai­ning auf.

Ich trai­nie­re erst seit einem Monat, ich mer­ke aber jetzt schon Ver­än­de­run­gen. Ich brau­che Kraft in den Armen und Schul­tern für’s Tan­zen. Vor allem aber macht mir eine Ver­span­nung in der lin­ken Schul­ter zu schaf­fen.

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