Prince ist tot

Prin­ce hat mich 1984 mit sei­nem Kon­zert in Syra­cu­se elek­tri­siert und das hält bis heu­te an. Von 1984 bis 1989 habe ich die Jah­re in Prin­ce-Alben gezählt. Es ging also nicht

1984 1985 1986 1987 1988 1989

son­dern

Pur­ple Rain Around the world in a day Para­de Sign of the times Love­s­exy Bat­man

Ich habe alles gesam­melt: Boot­legs, Out­takes, Pro­duk­tio­nen für ande­re … was ich krie­gen konn­te. Sei­ne Musik hat mein Leben beglei­tet. Nach 89 etwas weni­ger.

Noch vor zwei Wochen habe ich mir die digi­ta­le Ver­si­on von „The Dance Elec­tric“ gekauft, damit ich Tanz­schrit­te dazu üben kann. Er hat­te den Song damals für sei­nen Bas­sis­ten André Cymo­ne geschrie­ben. Die Sachen, die er nicht ver­öf­fent­licht hat oder für ande­re geschrie­ben hat, waren oft bes­ser als das, was unter sei­nem Namen ver­öf­fent­licht wur­de.

Ich bekom­me immer wie­der eine Gän­se­haut, wenn ich „We can funk“ in der unver­öf­fent­li­chen Ori­gi­nal­ver­si­on höre. Es ist wie das Tor zu einer ande­ren Welt. Als ich das 87 gehört habe, wuss­te ich, wie man Lei­den­schaft musi­ka­lisch rüber­brin­gen kann.

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