Wie ich mich ernähre

Bereits vor dem Bal­lett habe ich ange­fan­gen, mei­ne Ernäh­rung umzu­stel­len und auf mein Gewicht zu ach­ten.

Frü­her war ich dünn. Nein, nicht schlank, dünn. Ich brauch­te nie auf mein Gewicht ach­ten, ich rauch­te, trank Alko­hol und aß, was ich woll­te. Mit Vier­zig begann ich zuzu­neh­men und mit Mit­te Vier­zig war es deut­lich zu sehen. Wenn ich mich im Spie­gel ansah, erschrak ich etwas. Nicht, dass ich mich vor­her beson­ders ger­ne sah, aber jetzt war es doch etwas ande­res, weil ich es mir auch im Gesicht ansah.

Dank einer scheuß­li­chen Magen-Darm-Grip­pe nahm ich in weni­gen Tagen fünf Kilo ab und hat­te mein altes Ide­al­ge­wicht wie­der. Ich ergriff die Gele­gen­heit und stell­te mei­ne Ernäh­rung um: Jeden Tag ein Apfel, nur noch klei­ne Por­tio­nen, Kaf­fee nur noch schwarz, kei­ne Milch, kein But­ter, kein Zucker. Ins­ge­samt ein­fach sehr wenig.

Ich ste­he auf Astro­nau­ten­nah­rung, ich esse wirk­lich ger­ne, ich koche gut und kann genie­ßen, ich weiß Geschmack zu schät­zen und habe eine sehr fei­ne Wahr­neh­mung, aber Gerü­che bedeu­ten mir weit­aus mehr als das Essen. Essen ist für mich eine Kom­bi­na­ti­on aus Phy­sio­lo­gie und Ein­ver­lei­ben. In einem ande­ren Leben wäre ich Par­fü­meur gewor­den, aber das ist ein ande­res The­ma, das ein eige­nes Blog fül­len wür­de. Ich wür­de also ein Par­füm­blog fül­len, kein Koch­blog.

Die stren­ge Diät habe ich zweit­wei­se auf­ge­ge­ben, aber mit dem Bal­lett muss­te ich wie­der anfan­gen, genau auf die Ernäh­rung zu ach­ten.

Beim Trai­ning durf­te mich nichts belas­ten, Magen und Darm leer, Bauch flach, ansons­ten satt. Ich habe oft genug ein Trai­ning mit vol­lem Bauch, arbei­ten­dem Darm oder kurz vor dem Kreis­lauf­kol­laps absolviert.Viel Trin­ken ist gut, zu viel Trin­ken ist nicht gut.

Irgend­was muss ich also essen. Irgend­was Schnel­les.

An apple a day

Der Apfel ist mein stän­di­ger Beglei­ter, am liebs­ten Elstar. Ich habe viel aus­pro­biert, was ich sonst so zu mir neh­men könn­te, um kurz­zei­tig satt zu wer­den: But­ter­milch, Hafer­flo­cken, Joghurt … das war alles nichts. Der Apfel ist bis­her die bes­te Lösung.

Low Carb Riegel

Eine Zeit lang habe ich Pro­te­in-Pul­ver genom­men, aber das ist unprak­tisch unter­wegs.

Letz­tens habe ich einen Pro­te­in-Rie­gel gekauft und vor dem Trai­ning geges­sen, und den fand ich ziem­lich gut: ich war satt und das hielt sich das gan­ze Trai­ning durch, hin­ter­her hat­te ich auch kei­nen gestei­ger­ten Hun­ger.

Ich habe mir eine gan­ze Packung von den Din­gern gekauft und sie sind eine ech­te Lösung für mich. So stel­le ich mir Astro­nau­ten­nah­rung vor.