Ballett Lehrbücher

Hier hat jemand „Bal­let Lehr­bü­cher“ gesucht. Es gibt aber noch kei­nen Ein­trag dazu, des­halb schrei­be ich jetzt kurz und knapp, wel­che Bücher ich habe oder benut­ze.

Bal­let Com­pa­n­ion von Eli­za Gay­n­or Min­den

Für Anfän­ge­rin­nen ein ganz tol­les Buch, sehr viel Infor­ma­ti­on gut struk­tu­riert ent­hal­ten ist. Die Fotos sind exzel­lent und die Geschich­te des Bal­lets ist auch berück­sich­tigt. Selbst wenn man schon viel weiß, ist es ein tol­les Nach­schla­ge­werk. Ein Lern­buch ist es aller­dings nicht, ich ken­ne aller­dings auch kein Lern­buch. Nicht ein­mal rich­ti­ge Lern­vi­de­os, bis auf die von Finis Jhung. Sehr zu emp­feh­len.

Clas­si­cal Bal­let Tech­ni­que von Gret­chen Ward War­ren

Ein Buch aus den 80ern, aller­dings her­aus­ra­gend bebil­dert, weil die Bewe­gungs­se­quen­zen in Bild­fol­gen dar­ge­stellt sind. Sehr­sehr­sehr gut zum beglei­ten­den Ler­nen. Sehr zu emp­feh­len. Die bei­den fol­gen­den Bücher sind eher für Leh­ren­de als für Ler­nen­de geschrie­ben, sie ent­hal­ten sche­ma­ti­sche Zeich­nun­gen und die Bewe­gun­gen sind beschrie­ben, man muss das Voka­bu­lar also beherr­schen, um die Bewe­gun­gen zu ver­ste­hen. Ich habe sie mir inter­es­se­hal­ber gekauft. Zum Ler­nen braucht man sie nicht, denn dafür hat man ja den Unter­richt.

Grund­la­gen des Klas­si­schen Tan­zes von Agrip­pi­na J. Waga­no­wa

Das Buch von Frau Waga­no­wa, wie gesagt, wenn man sehr inter­es­siert ist, kann man es sich zule­gen. Ein Lehr­buch, kein Lern­buch.

Klas­si­scher Tanz von Niko­lai Taras­sow

Auch eher inter­es­se­hal­ber gekauft und ein Buch für Tän­zer, die kom­men ja sonst eher zu kurz. Die Übun­gen sind alle sehr genau beschrie­ben, aber man muss sie eben auch ver­ste­hen, um sie nach­voll­zie­hen zu kön­nen. Kurz: Ich ler­ne lie­ber nach Vide­os.

Dance Ana­to­my von Jac­qi Gree­ne Haas

Das habe ich mir gekauft, weil ich wis­sen woll­te, wel­che Mus­keln bei wel­chen Figu­ren bean­sprucht wer­den, damit ich sie geson­dert trai­nie­ren kann. Das ist auch ganz inter­es­sant, aber ich habe die Übun­gen dann doch nicht gemacht und viel gebracht hat mir das Wis­sen auch nicht. Ich den­ke, es reicht für Füße, Bei­ne und Hüf­te, wenn man regel­mä­ßig ins Trai­ning geht und zusätz­lich Bauch und Arme (Schul­tern und Ober­ar­me) trai­niert, mit Bicy­cle Crun­ches und Lie­ge­stüt­ze mit Hand­grif­fen. Man merkt ja selbst, wo es hängt und trai­niert dann ein biss­chen selbst. Ich stel­le mich zum Bei­spiel mit dem Gesicht zur Stan­ge und übe das Stre­cken der Bei­ne nach hin­ten auf 90 Grad und die Rota­ti­on nach vor­ne.