Trainingshosen für Männer im Ballett

Hosen sind immer noch und wie­der ein The­ma für mich. Im Som­mer habe ich die­se hier ger­ne getra­gen. Sie hat noch eine netz­ar­ti­ge Innen­ho­se, die ich raus­ge­trennt habe.

Wie sie sein soll

  1. Der Stoff soll ange­nehm sein, nicht zu dick, nicht zu dünn, nicht zu syn­the­tisch.
  2. Oben soll sie etwas wei­ter sein, an den Bei­nen eng. Beim Rad­fah­ren oder Lau­fen hät­te ich kei­ne Pro­ble­me mit kom­plett eng anlie­gen­den Hosen, beim Bal­lett bin so expo­niert, dass ich das unan­ge­nehm fin­de. Aller­dings muss die Hose trotz­dem rela­tiv eng anlie­gen, damit sie unauf­fäl­lig ist und nicht stört. Eigent­lich darf ich sie gar nicht mer­ken.
  3. Mit­tel­lang. Für mich am bes­ten über dem Knie endend, weil ich ger­ne die Knie nicht ganz gera­de mache, je mehr opti­sche Kon­trol­le ich habe, des­to eher den­ke ich dran. Des­halb ist es Bal­lett von Vor­teil, wenn ich enge Sachen tra­ge und mög­lichst viel frei bleibt, weil ich dann die bes­te Kon­trol­le habe. Wei­te Sachen kaschie­ren schön und haben den Nach­teil, die Kör­per­tei­le dem­entspre­chend auch im Bewusst­sein zu ver­ste­cken.

Was es gibt

Puma hat jetzt tat­säch­lich eine 3/4‑Hose mit engem Bund für Män­ner. Wie gesagt: über dem Knie endend fin­de ich ange­neh­mer und wäre per­fekt.

Irgend­wo zwi­schen ästhe­tisch akzep­ta­bel und prak­tisch brauch­bar muss die Hose sein. Eine ech­te Funk­ti­ons­ho­se, die ich bis­her nicht gefun­den hat­te.

Selbstgemacht

Ich habe mir jetzt eine kur­ze Hose gekauft, die über dem Knie endet, und die Bei­ne etwas enger gemacht, indem ich ein­fach eine neue Naht schräg nach unten set­ze und den Rest abschnitt. Die Taschen habe ich auch zuge­näht und abge­schnit­ten. Je weni­ger Stoff, des­to bes­ser.