Ballet 422

Jus­tin Peck ist 25 und Prin­ci­pal Dancer und Cho­reo­graf am New York City Bal­let. Das 422ste cho­reo­gra­fier­te Bal­let des Hau­ses hat er in zwei Mona­ten erar­bei­tet. Im Febru­ar kam eine Doku­men­ta­ti­on mit dem Titel Bal­let 422 in die Kinos, die DVD habe ich heu­te bekom­men und ange­se­hen.

Die Kame­ra beglei­tet ihn bei sei­ner Arbeit und ich kann natür­lich nicht sagen, wie es ande­ren gefällt, aber ich fin­de das sehr span­nend. Ich bin doch immer wie­der über­rascht, wie viel Arbeit da drin steckt, vom Fär­ben der Stof­fe für die Kos­tü­me bis hin zu Jus­tin Pecks Arbeit selbst, der neben sei­nem Tan­zen die Cho­reo­gra­fie in sehr kur­zer Zeit erar­bei­tet und noch am Abend der Pre­mie­re selbst tan­zen geht – direkt raus aus dem Anzug rein in das Bal­lett­kos­tüm.

Eine sehr schö­ne und beein­dru­cken­de Doku­men­ta­ti­on. Soweit ich das erken­nen kann, ist das Bal­lett eine gelun­ge­ne Ver­bin­dung von Klas­sik und Gegen­wart. Balan­chi­ne wäre stolz auf ihn gewe­sen, den­ke ich. Hoch­mo­ti­vie­rend, wenn man selbst lernt, und jetzt gehe ich wei­ter Pirou­et­ten üben.