Ich werde keinen Text mehr von Claude prüfen lassen.
Der Grund ist der, dass es mir weniger bis gar nicht um den Output geht. Es ist so ein bisschen wie mit dem Musikmachen. Mag sein, dass das Ergebnis besser klingt, aber darum geht es mir gar nicht. Da habe ich die Plugins auch alle weggelassen und aufgehört zu „produzieren“.
Die Grenzen sind fließend, deshalb muss ich selbst eine Grenze ziehen, damit es für mich erkennbar bleibt. Und am einfachsten und klarsten ist es, drauf zu verzichten.
Das ist wie mit pochierten Eiern.
Vor einer Weile meine ich bei Dir gelesen zu haben, dass Du gern ein LLM zur Hand genommen hast, wenn es um Hilfe beim Verfertigen von Gedanken geht. Als Reibungspartner, als Werkzeug zu schärferem Denken und präziseren Ausdruck.
Hast sich daran etwas geändert?
Das mache ich auch noch, sehr intensiv sogar, aber danach schreibe ich einen komplett eigenen Text und übernehme keine generierten Formulierungen, selbst wenn diese, auch in meinen Augen, besser sind.
Es ist ein bisschen so wie in Klausuren ohne Hilfsmittel in dem Moment. Vielleicht trifft es der Begriff auch ganz gut: Klausur. Nicht Essay oder Artikel. Schreiben hier ist nicht Denken, sondern Klausur, damit mein Ton bleibt.
:thumbs up:
Kann ich was mit anfangen, ja.