Grenzen ziehen

Update.

Ich muss nach­den­ken, ob und wie ich das hier wei­ter­füh­ren will.

Nur Text, nur Tage­buch, nur Notiz­buch.

Ich will jetzt nicht sagen, dass ich den Glau­ben an die Mensch­heit ver­lo­ren habe, aber mei­ne bewusst gewähl­te Nai­vi­tät hat ihre Gren­zen, wenn mir klar wird, dass vie­le Men­schen ein­fach nichts Gutes im Sinn haben und nur an sich selbst den­ken.

Ich habe ger­ne die Kon­trol­le und möch­te ger­ne wis­sen, womit ich es zu tun habe. Das Inter­net ist nicht der Ort, an dem ich die­se Kon­trol­le habe.

Mir ist gera­de nicht nach Bil­dern, Vide­os, Sound­files hier.

Alles kein Rie­sen­ding und nichts Beson­de­res ist pas­siert. Das Inter­net und ich pas­sen ein­fach nicht gut zusam­men.

Ich möch­te im Moment ger­ne nur in Text­form teil­neh­men.

Ich hat­te mich mit K. dar­über unter­hal­ten, wie wir uns in (pri­va­ten) Grup­pen, die wir nicht ken­nen, füh­len. Mir ist klar gewor­den, dass ich ger­ne Lei­den­schaf­ten mit ande­ren tei­le, dazu noch Humor. Humor ist nicht wit­zig, Humor ist eine ernst zu neh­men­de Hal­tung zum Leben. Sen­si­bi­li­tät, Selbst­iro­nie … das vol­le Pro­gramm. Ein bewuss­ter Bezug zum Kör­per. Das alles fin­det real statt, spür­bar und wahr­nehm­bar mit all mei­nen Sin­nen. Ich brau­che eine gewis­se Sicher­heit und ein gewis­ses Inter­es­se. Medi­en sind für sowas völ­lig unge­eig­net. In den Grup­pen und Krei­sen, in denen ich mich bewe­ge, ken­nen mich die Leu­te, im Inter­net erklä­re ich mich. Da habe ich immer den Ein­druck, ich müs­se mich recht­fer­ti­gen. Für mei­ne Gedan­ken, Gefüh­le, Hal­tun­gen. Das ist aber ein altes Pro­blem, das ist eigent­lich nicht mehr nötig.

Blogs und RSS, das sind For­men, die ich aus einer alten Über­zeu­gung und Begeis­te­rung her­aus betrei­be. Und die­se Form muss ich immer wie­der anpas­sen. Für mich pas­send machen. Des­halb gibt es immer wie­der die­se Zäsu­ren.

Blogs sind für Text gut. Und am liebs­ten wäre mir gera­de rei­nes HTML und sta­ti­sche Sei­ten. So wie Kon­stan­tin (konnexus.net) das macht.

Mir ist durch das Wahl­er­geb­nis in den U.S.A. klar gewor­den, wie Geld- und Macht-Getrie­ben die Men­schen sind. Ich habe gera­de das drin­gen­de Bedürf­nis nach ver­trau­ens­vol­len Bezie­hun­gen und mit allen ande­ren will ich nur das Nötigs­te zu tun haben.

Ich tei­le ger­ne mei­ne momen­ta­nen Gedan­ken hier. That’s it. Und ich tei­le vor allem ger­ne mei­ne guten Gedan­ken und die haben viel mit mei­nen komi­schen Hob­bys zu tun.

Ich suche mir jetzt ein Blog-CMS, das sta­ti­sche Sei­ten pro­du­ziert und fan­ge neu an. Nein, doch nicht. Bear­blog hat und ist, was ich brau­che, das läuft jetzt par­al­lel.

Noch ein ande­rer Punkt: Ich habe die Domain flovv.de wie­der über­nom­men. Dazwi­schen hat jemand einen Shop damit betrie­ben. Das hat sich immer komisch ange­fühlt. Über­haupt die­se gan­zen Hor­den frem­der Rech­ner, die auf die Web­site zugrei­fen. Üärghs. Die­ses von Geld, Macht und Idio­ten zuge­müll­te Inter­net geht mir gera­de sowas von gegen den Strich.

Viel­leicht wechs­le ich auch die Domain. Vor­schlä­ge für Namen neh­me ich ger­ne ent­ge­gen. Ich behal­te die Domain und gucke ein­fach nicht in die Sta­tis­ti­ken. Ich habe Word­fence instal­liert.

Hei­ßer Favo­rit für einen Nach­fol­ger die­ses Blogs ein zwei­tes Blog ist mein bear­blog, der mit viel Spaß macht: marten.city.

Update:

Ja, marten.city ist opti­mal für Tage­buch­blog­gen.

Ich mag Word­Press, aber manch­mal ist mir das zu groß und zu beliebt bei Hackern. Ich habe Word­fence wie­der akti­viert. Ich guck mir die Sta­tis­ti­ken nicht mehr an. Als Platz für alles, was ich mache, ist das unge­eig­net. Fühlt sich nicht gut an. Ist ja kein Pri­vat­platz hier. Word­Press ist gut für Text, bebil­dert von mir aus.

Ich habe mei­nen You­tube-Kanal für ein biss­chen eige­ne Musik.

Es gab so ein paar Situa­tio­nen und Gesprä­che in Bezug auf Tanz und Musik, die ich immer noch ver­ar­bei­ten muss. Ich will mir da in Ruhe Klar­heit ver­schaf­fen. Ich knab­ber noch dran.

Alle Men­schen, die hier lesen und kom­men­tie­ren, haben da über­haupt nichts mit zu tun. Das ist ein Ding aus dem Bekann­ten­kreis. Ich muss mir mei­ner Posi­ti­on und Mei­nung kla­rer wer­den.

Grund­sätz­lich will ich mir wie­der kla­rer wer­den, was Musik machen und tei­len für mich bedeu­tet. Grund­sätz­lich will ich mir den Spaß dar­an nicht ver­mie­sen las­sen. Eben­so das Tan­zen. Es soll mir Spaß machen. Das heißt, dass ich die rich­ti­gen For­men fin­den muss. Das bleibt ein The­ma.

So, wei­ter geht’s. Das „Gren­zen zie­hen“ betrifft also sowohl mein Pri­vat­le­ben als auch die Post-Tech­nik hier.

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