Graue Woche

Die letz­te Woche habe ich zuhau­se gear­bei­tet. Ich hat­te vie­le Pla­nungs- und ande­re Gesprä­che, die ich die­se Woche noch struk­tu­rie­ren und zusam­men­fas­sen muss. Die Gesprä­che fan­den wegen Krank­heit erst jetzt statt, da kann nie­mand etwas dafür, aber so bleibt mir zu wenig Zeit für Nach­be­ar­bei­tung.

Die Tage waren grau, das Licht kam vom Bild­schirm. Ich hat­te zu wenig Bewe­gung, aber auch wenig Moti­va­ti­on. Ich bin urlaubs­reif und hat­te im Herbst zu wenig Abwechs­lung.

Letz­tes Wochen­en­de habe ich an einem Modern-Dance-Work­shop teil­ge­nom­men, Sonn­tag jedoch abge­sagt, weil ich leicht erkäl­tet war. Die Toch­ter hat­te Coro­na, so konn­te ich mich wenigs­tens um sie küm­mern, mit Essen, Tee und Medi­ka­men­ten ver­sor­gen.

Ich über­le­ge, mich wie­der im Fit­ness-Stu­dio anzu­mel­den und regel­mä­ßi­ger Yoga zu machen. Ich habe den Wunsch nach Rou­ti­ne und das Bedürf­nis, etwas für bzw. mit mei­nem Kör­per zu tun, zwei­mal die Woche Tan­zen reicht nicht bzw. ich kann dabei nicht wirk­lich abschal­ten.

Mitt­woch habe ich mir mit der klei­nen Grup­pe Her­kunft von Saša Sta­nišić, in der Thea­ter­be­ar­bei­tung ange­se­hen. Hin­ter­her gab es noch ein Gespräch mit ihm und den Thea­ter­leu­ten. Ich habe das Buch nicht zu Ende gele­sen. Saša Sta­nišić ist ein sehr sym­pa­thi­scher Mensch. Im Publi­kum saßen drei­hun­dert sech­zehn­jäh­ri­ge Schü­le­rin­nen und Schü­ler. Saša Sta­nišić mein­te, dass er mit Sech­zehn nicht so lan­ge ruhig gewe­sen wäre. Waren sie auch nicht, jeden­falls nicht in mei­ner Ecke.

Ich spie­le gera­de wie­der Bio­schock Infi­ni­te, das Spiel ist ein Meis­ter­werk.

Ges­tern waren wir in der Sau­na, ich fand es bes­ser als erwar­tet. Ich gehe sel­ten in die Sau­na, aber hin­ter­her fin­de ich es immer gut, ein­fach weil es warm ist. Im Ruhe­raum habe ich Mei­ne Fami­lie und ich gele­sen und fand es gar nicht so blöd. Die Ente in Ama­re­na-Soße hat es mir ange­tan. Und in Käse­spät­ze Brok­ko­li zu tun fand ich auch eine gute Idee.

Threads wur­de jetzt für die EU frei­ge­ge­ben, und ich möch­te mir die Augen mit Kern­sei­fe aus­wa­schen. Gene­rell ver­ord­ne ich mir weni­ger Social Media. Ich bin mir noch nicht sicher, ob mir Threads die Augen für 20–30-Jährige geöff­net hat oder den Blick ver­zerrt.

Auch aus You­tube gehe ich raus. Ich neh­me mein Songs ohne Video auf, damit ich mich wie­der mehr um den Sound küm­mer. Man muss mich dabei nicht sehen. Ich will das auch nicht mehr tei­len. Ich brau­che bloß einen Ort, an dem das gut auf­ge­ho­ben ist. Ich neh­me jetzt mal Sound­cloud.

Ges­tern habe ich einen schö­nen Weih­nachts­baum gekauft. Ich konn­te mit Pay­pal bezah­len.

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