Ballett, Modern Dance, Contemporary

Tanz als Kunst­form ent­wi­ckelt sich wei­ter durch Per­so­nen, die For­men und Ver­än­de­run­gen initi­ie­ren, doku­men­tie­ren und gelehrt haben. Im klas­si­schen Bal­lett sind die Rich­tun­gen über­schau­bar. Auch im Modern Dance haben sich nur weni­ge Tech­ni­ken ver­brei­tet, die bekann­tes­ten sind die von Mar­tha Gra­ham, Les­ter Hor­ton, Mer­ce Cun­ning­ham und José Limón. Ich ken­ne kei­ne Schu­le in mei­ner Nähe, die die­se Tech­ni­ken unter­rich­tet.

Als ich mit dem Gedan­ken spiel­te, moder­nen Tanz zu ler­nen, woll­te ich einen Ein­stieg, der mir – ähn­lich wie beim Bal­lett – einen Rah­men vor­gibt, an dem ich mich ori­en­tie­ren kann, und der künst­le­risch anspruchs­voll ist. „Zeit­ge­nös­si­scher Tanz“ klang mir am ehes­ten nach moder­nem, anspruchs­vol­len Tanz, und es klang so, als ob auch älte­re Men­schen das tan­zen.

Es war natür­lich voll­kom­men anders als ich dach­te. Der Unter­richt begann mit Flo­or­work zu Cold­play, hat­te Bal­lett-Ele­men­te, Modern-Dance-Tech­ni­ken und Yoga-Übun­gen und es lief Musik, die ich auch und ger­ne höre (Bom­bay Bicy­cle Club, Nils Frahm).

Ich weiß immer noch nicht genau, was ich da mache, Contemporary‑, Modern‑, irgend­was in der Art. Es ist eine Mischung aus allem Mög­li­chen. Ich weiß nicht genau, wie ich das nen­nen soll.