Pop ist quicklebendig und überall. Populäre Musik, Tänze und Bilder hat es immer gegeben.
Schwarze Musik, Jazz, Blues und alles daraus Folgende sowie die Massenmedien haben sich rasant verbreitet und in allen Formen ausgebreitet. Pop ist immanent.
Pop ist eine Illusion, ein Gefühl, eine Kunstkategorie. Es hat nie gelebt und kann deshalb nicht tot sein, aber das, was wir als Pop empfinden, ist überall.
Dass wir Pop als besonders schillernd und bunt und künstlich empfinden, hängt zusammen mit der Entwicklung von chemischen Pigmenten, schnell trocknenden Farben, und der technologischen Entwicklung der Klangerzeugung und Musikproduktion.
Popmusik greift diese ästhetischen Qualitäten auf, und diese sind überhaupt nicht mehr wegzudenken. Loudness-War, Hyperpop und jetzt KI als Generator.
Pop als Leitmedium ist nicht nur nicht tot, sondern so populär, dass es überall ist, nur nicht mehr isoliert und abgrenzbar wie früher. Pop ist nicht verschwunden, sondern allgegenwärtig geworden, und dadurch paradoxerweise unsichtbar als eigenständiges Phänomen.
Und jetzt mal ein bisschen Christine and the Queens hören und dann Pet Shop Boys und Sleaford Mods.

Ja. Ja! Jaaaa! Gute Gedanken. Wenn die aktuelle Generation ja irgendwas ist, dass Pop. Insta und YouTube und Tiktok sind Pop. Reine Affirmation. Hey, geil. Mehr will es nicht. Jaaaa … ich hab da ja mal mehr drüber nachgedacht, früher. Vielleicht sollte ich das wieder mehr machen. Oh, da ein neues Rollenspiel …
„Oh, da ein neues Rollenspiel …“
Hahaha! Genau, Du hast Besseres zu tun.