Ein Jahr Ballett

Vor einem Jahr habe ich ange­fan­gen Bal­lett­un­ter­richt zu neh­men.

Zwischenstand

Was ich gar nicht so erwar­tet hät­te, ist der enor­me Mus­kel­auf­bau in den Bei­nen und im Becken­be­reich. Den Rest oben muss ich geson­dert trai­nie­ren, aber das ist O.K.

Die Beweg­lich­keit ist fast dort, wo ich sie haben will. Es fehlt nicht mehr viel. Hin­ten wird es schwie­rig. Mein Ziel, ohne Ball.

Ich höre ganz anders Musik. Ich habe zwar immer noch mei­ne Pop-Pre­fe­renz, aber dane­ben hat sich mir eine ganz neue Wei­te eröff­net, die ich nicht mehr nur von außen, son­dern auch innen erle­be, so wie ande­re Musik eben auch. Pro­kof­jew, Dvořák und Bar­tók haben mir die Ohren geöff­net. Vor einem Jahr gaben mir Pro­di­gy den Kick, heu­te ist es The Roma­ni­an Laut­a­ri.

Dre­hung ist viel schwie­ri­ger als ich dach­te. Balan­ce ist eine der schöns­ten und größ­ten Her­aus­for­de­run­gen für mich und sind ein wesent­li­ches Ele­ment der Ästhe­tik von Bal­lett. Kraft­vol­le, ele­gan­te Balan­ce ohne Gewa­ckel und ohne Steif­heit ist mein Ide­al. Dre­hung ist mein nächs­tes Ziel.

Von dem Kurs, mit dem ich begann, ist nie­mand mehr da. Mei­ne Vor­tän­ze­rin ist in der nächs­ten Grup­pe, und ich bin Vor­tän­zer für die Anfän­ge­rin­nen und Wie­der­ein­stei­ge­rin­nen. Ich in der ein­zi­ge regel­mä­ßi­ge Schü­ler, ich bekom­me bei­na­he Ein­zel­un­ter­richt, ein Luxus, den ich sehr schät­ze.

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