Wintersonnenwende

Ich weiß nicht, ob es allen Men­schen, die wie ich am 21.12. gebo­ren wur­den, so geht, aber in Fei­er­lau­ne war ich nie. Noch weni­ger ver­ste­he ich das Bedürf­nis nach Weih­nachts­fei­ern; ab Novem­ber wird run­ter­ge­fah­ren, Win­ter­son­nen­wen­de ist kei­ne Par­ty, da wird man still und stil­ler und guckt nach oben und ist beein­druckt von der ster­nen­kal­ten Nacht. Dann zün­det man ein klei­nes Kerz­chen an, die Gene­ra­to­ren wer­den wie­der hoch­ge­fah­ren, mit einem tie­fen Brum­men, das bei 30 Herz beginnt, fängt die Welt wie­der an zu vibrie­ren und aus einem leich­ten Glim­men wird ein hel­les Leuch­ten und aus dem Brum­men erklingt mit 120 Beats per Minu­te der Hook, wäh­rend schal­len­de Chö­re im Stac­ca­to durch das Delay geführt wer­den. Weih­nach­ten ist das Fest des Lichts und aus schein­ba­rer Ewig­keit wird durch kür­ze Abstän­de wie­der Rhyth­mus.

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