September-Rückblick

Das war ein merkwürdiger Monat. Auf blöde Weise anstrengend und auch sehr schön. Direkt nach dem Urlaub hat mich ein Virus gepackt, der als heftige Erkältung schnell vorbei war, aber dann hatte er ein Nachspiel. Es folgte eine heftiger Herpesausbruch, Rheuma und irgendetwas mit dem Muskeln, sie fühlten sich an wie Beton und schmerzten. An Bewegung war nicht zu denken.

Ich musste für das Konzert proben und sah schon schwarz, zum Glück wurde es zwei Tage zuvor besser. Meine Familie war da und meine Schwester hatte ich in meinem Zimmer einquartiert. Das Konzert lief super, der Besuch war toll, alles fein.

Aber mir fehlte meine Routine. Mir fehlte mein Tanzen, die Bewegung. Diese wohlerschöpfte Gefühl. Das ging aber auch nicht, ich musste mich schonen und jede Bewegung war schmerzhaft. Ich habe mich drei Wochen lang fast nur von Iboprofen ernährt.

Ich hatte endlich meinen Termin bei der Neurologin wegen des Tinnitus. Morgen ist der Termin für das MRT und im November testet sie meinen Hörnerv. Sie hat mir ein leichtes Schlafmittel verschrieben, Die Dosierung muss ich noch herausfinden. Sie ist viel geringer als die empfohlene Menge. Das Zeug haut einen Elefanten um.

Kaffee trinke ich wieder, tagsüber, und nur eine Tasse/ein Becher/eine Dosis. Herrlich, eine wunderbare Droge. Alkohol auch nur noch ganz selten.

Ich merke, dass ich einfach gerne (meine) Musik mache, lese, schreibe, tanze und Zeit alleine brauche (um mich mit meinen Sachen zu beschäftigen). Ich muss mir immer wieder für jedes Schuljahr einen neuen Stundenplan schreiben. Wenn ich den nicht habe oder verfolgen kann, komme ich aus dem Takt.

Der September war ein bisschen aus dem Takt. Ich muss wieder in meinen Rhythmus kommen.

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