The Outsiders

The Outsiders hatte ich bisher noch nicht gesehen. Viel gehört habe ich von dem Film auch nicht, außer, dass Tom Waits, Rob Lowe, Matt Dillon, Tom Cruise und Patrick Swayze in einer ihrer frühen Rollen dort mitspielten. Neu für mich waren Diane Lane und Emilio Estevez. C. Thomas Howell spielte in späteren Film eher Nebenrollen.

Der Film handelt von zwei rivalisierenden Jugendbanden Mitte der 60er in Tulsa, Oklahoma. Er beruht auf einem Roman von Susan E. Hinton, den sie auf Grundlage eigener Erfahrungen im Alter von fünfzehn bis siebzehn geschrieben hat. Es gab an ihrer Schule die (armen) Greasers und die (reichen) Socs, die wegen unterschiedlicher Herkunft verfeindet waren.

Es war das Lieblingsbuch der Bibliothekarin der Lone Star Junior High School, die Coppola in einem Brief bat, den Roman zu verfilmen, unterschrieben von den Schülerinnen und Schülern.

Ähnlich wie zu den Vorbereitungen zum Film West Side Story wurden die beiden Schauspielgruppen unterschiedlich behandelt. Die Schauspieler der Socs bekamen Luxussuiten im Hotel mit kostenlosem Zimmerservice und ledergebundenen Drehbüchern, die Schauspieler der Greasers bekamen kleine, einfache Zimmer im Erdgeschoss und Taschengeld.

Coppola ließ die Greasers in einer alten Grundschule zusammen Tai Chi und für Kampfszenen trainieren. Im Abspann werden nur drei Stuntmen genannt.

Ein früher Film des späteren Brat-Pack.

Die romantische Patina, die man heute so nicht mehr sieht, hat den Film für mich besonders sehenswert gemacht. Und natürlich, die Art, wie Coppola ein Gesamtkunstwerk aus dem Film macht.

Kommentare

  1. Konstantin am

    Zum Film kann ich nicht mehr viel sagen, auch wenn ich ihn mal gesehen habe. Aber das Buch fand ich grossartig. Wir haben es damals in der Schule gelesen, lange bevor ich den Film schaute.

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