Natürliche Stimmlage

Wenn ich ruhig atme und beim Aus­at­men sum­me, ist es in F. Glau­be ich. Wenn ich rich­tig höre. Nicht so wich­tig, aber, ein F. schreibt Kon­tan­tin. Ich habe mir noch nie son­der­lich Gedan­ken dar­über gemacht, aber ich trans­po­nie­re fast alle Songs auf A hin, weil ich mich da am wohls­ten füh­le. Mei­ne natür­li­che Stimm­la­ge liegt … wei­ter Natür­li­che Stimm­la­ge

Der innere Jugendliche muss Resonanz finden

Mir fehlt neben dem psy­cho­lo­gi­schen Kon­zept des „inne­ren Kin­des“ das Kon­zept des „inne­ren Teen­agers“, weil unser Leben lang Ner­ven­zel­len Ver­bin­dun­gen suchen, fes­ti­gen und lösen und unser Leben lang Hor­mo­ne durch unser Blut flie­ßen. Wir leben das auch und erken­nen das, wir mer­ken es nur nicht. Immer, wenn wir alte Fotos anse­hen, die alten Plat­ten auf­le­gen … wei­ter Der inne­re Jugend­li­che muss Reso­nanz fin­den

Mein Körper erzählt mir keine Geschichten

Män­ner ler­nen nicht „du bist der Größ­te“. Män­ner ler­nen: „Du musst der Größ­te sein, um über­haupt etwas wert zu sein.“ Es ist eine medi­al ver­brei­te­te Ver­ein­fa­chung, dass Jun­gen mit Selbst­be­wusst­sein und Frau­en mit Zurück­hal­tung erzo­gen wer­den. Die Wirk­lich­keit ist kom­ple­xer: Männ­li­che Sozia­li­sa­ti­on bedeu­tet nicht Ermäch­ti­gung, son­dern kon­di­tio­na­len Wert. Du bist nur okay, wenn du per­formst, … wei­ter Mein Kör­per erzählt mir kei­ne Geschich­ten

Vom Verschwinden des Körpers aus dem Parfüm

Vor­ne­weg zum Ver­ständ­nis: Die­ser Text wur­de Zei­chen für Zei­chen von mir in die Tas­ta­tur getippt. Die KI dien­te mir als Quel­le für Infor­ma­tio­nen zur Che­mie von Geruchs­stof­fen. Eigent­lich woll­te ich nur über Kör­per­ge­rü­che und Par­füms schrei­ben, aber es geht um mehr, um den Ver­lust des Kör­per­li­chen, von Raum, Zeit und Erle­ben. Da habe ich ja … wei­ter Vom Ver­schwin­den des Kör­pers aus dem Par­füm

Low Rise

Ges­tern hat­ten wir es im Bal­lett von Low-Rise-Hosen und Arsch­ge­wei­hen. Ich muss­te natür­lich sofort an Spi­der von No Vacan­cy in School of Rock den­ken, des­sen Out­fit Jim Mor­ris­son, Robert Plant, Mick Jag­ger iro­nisch und sehr lus­tig auf die Spit­ze treibt. Erfun­den hat die­se Hosen-Mode Rudi Gern­reich und war ursprüng­lich ein Uni­sex Pro­to­typ. Hüft­li­ne (Gür­tel), Drei­eck … wei­ter Low Rise

Sonntag

Ich habe das Zim­mer sau­ber gemacht, Wäsche gewa­schen, zwei Döner für mich und die Toch­ter geholt. Den Döner auf­ge­ges­sen, anstatt nach der Hälf­te auf­zu­hö­ren. Ich hat­te einen Ter­min zur Thai-Mas­­sa­­ge und woll­te nicht mit vol­lem Bauch hin­ge­hen. Vor vier Jah­ren war ich zum ers­ten Mal zur Mas­sa­ge und begeis­tert. Ich hat­te noch einen Gut­schein geschenkt … wei­ter Sonn­tag

Das Wochenende: Deichkind, Workshop, Filme

Frei­tag war ich bei Deich­kind. Ich habe die nie so rich­tig ernst genom­men, bis ich von zwei Freun­den, deren Mei­nung zu Musik ich sehr schät­ze (nicht den Geschmack tei­le!), auf sie auf­merk­sam gemacht wur­de, live und von Plat­te. Das Kon­zert war um die Ecke, 20 Minu­ten schö­ne Rad­stre­cke am Neckar lang. Da muss­te ich hin. … wei­ter Das Wochen­en­de: Deich­kind, Work­shop, Fil­me

Darm und Ernährung

Vor vier­zehn Tagen hat­te ich irgend etwas mit mei­nem Magen und Darm. Ich ver­mu­te, dass ich eine leich­te Lebens­mit­tel­ver­gif­tung hat­te. Jeden­falls habe ich mich zwei Tage nur von Apfel­saft­schor­le ernährt. Da ich nur im Bett lie­gen konn­te, habe ich Net­flix ange­macht, das mir als per­sön­li­che Emp­feh­lung die Doku­men­ta­ti­on Hack Your Health: Die Geheim­nis­se unse­rer Ver­dau­ung … wei­ter Darm und Ernäh­rung

Ein Meer voller Spaghetti

Hirn­for­schung ist allei­ne schon wegen sei­ner immensen Grö­ße ein gigan­ti­sches Pro­jekt. Man geht inzwi­schen davon aus, dass das mensch­li­che Gehirn aus etwa 100 Mil­li­ar­den besteht, die etwa 500 Bil­lio­nen Ver­bin­dun­gen haben. Die­ses Netz­werk ist immer aktiv und ruht nie. 500 Bil­lio­nen! Die Mög­lich­kei­ten der Unter­su­chung, sind detail­lier­ter gewor­den. CT-Bil­­der sind grob. Bun­te Area­le wer­den inzwi­schen … wei­ter Ein Meer vol­ler Spa­ghet­ti

Wir haben nur ein Gehirn, nicht drei

Tja, das muss ich dann wohl aus mei­nem Wis­sens­schatz als „lei­der falsch“ strei­chen. Nicht ein­mal spa­ßes­hal­ber will ich mit die­ser Meta­pher mehr umge­hen (was ich bis­her tat, wenn ich ver­sucht habe zu beschrei­ben, was ich tue, wenn ich Tanz­schrit­te ler­ne, was mir ja immer schon etwas naiv ver­kürzt vor­kam). Es tut mir leid, wenn ich … wei­ter Wir haben nur ein Gehirn, nicht drei

Wie mein Gehirn funktioniert

Die Ergeb­nis­se der Hirn­for­schung der letz­ten Jah­re bekom­me ich nur am Ran­de mit und auch nur in Teil­ergeb­nis­sen. Ich habe nie mein Wis­sen auf Stand gebracht, was zur Fol­ge hat, dass es mitt­ler­wei­le über­holt ist. So wie das Modell von der Geschmack­rich­tungs­land­kar­te auf der Zun­ge (es gibt kei­ne) oder dass Plu­to ein Pla­net sei (er … wei­ter Wie mein Gehirn funk­tio­niert