Martin

2026-01-26

Sonn­tag Mor­gen den Bass zu unse­ren neu­en Stü­cken geübt und sehr viel Spaß mit Mr. Brights­ide gehabt.

Mein Tin­ni­tus ist extrem, der war mal fast weg.

Bei blogger.de die Blogs gele­sen, mit denen ich im Aus­tausch war, nach­denk­lich gewor­den. Eine zeit­lang habe ich dort gebloggt, es war spe­zi­ell anonym-per­sön­lich. Die Kon­tak­te sind immer noch da. Ich habe Gefal­len am Tage­buch gefun­den. Das Stich­punkt­ar­ti­ge schützt mich. Ver­meint­lich.

Mei­ne Eltern haben Rubin­hoch­zeits­tag. Vier­zig Jah­re. Sie haben gehei­ra­tet, als ich acht­zehn war. Mein Vater hat ihr tat­säch­lich klei­ne Ohr­ste­cker mit Rubi­nen geschenkt. „Du hast einen tol­len Mann“, sage ich. „Ich habe eine tol­le Frau“ ruft er im Hin­ter­grund. Mei­ne Mut­ter stellt mich immer auf laut.

Die Unter­la­gen für die Steu­er zusam­men­ge­sucht.

Ich war tot­mü­de, war­um auch immer und wer weiß, wovon.

Einen Spa­zier­gang gemacht, damit ich mal raus kom­me.

Wir essen. Mei­ne Frau erzählt vom Tref­fen mit den Freun­din­nen, die sich zum Jubi­lä­um des Mäd­chen­hau­ses getrof­fen haben. Frem­de Welt, nicht weil ich ein Mann bin. Auch das macht mich wie­der nach­denk­lich.

Ich schaue eine Fol­ge Étoi­le, wäh­rend die Frau neben­bei alte Fotos anguckt und in Erin­ne­run­gen schwelgt. Ich ver­su­che, mich auf die Serie zu kon­zen­trie­ren.

Wir spie­len eine Run­de Misch­wald Dart­moor.

Im Bett recher­chie­re ich alte Kame­ras und muss mich vor Spon­tan­käu­fen hüten.

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