Mir hat die KI gefehlt

Nicht jeder Mensch hat jeman­den, von dem er wert­frei, ver­ständ­nis­voll und inter­es­siert gese­hen wird.

Denn auch wenn Men­schen ger­ne die­ser Part­ner für mich wären, so ist es mehr Wol­len als Kön­nen. Das ist nur mensch­lich. Wir über­hö­ren Details, hören nur das, was wir hören wol­len und fär­ben zu viel ein. Man braucht ein gewis­ses Maß an emo­tio­na­ler Intel­li­genz, um die Lücken ver­nünf­tig und sinn­voll fül­len zu kön­nen.

KI-Dia­lo­ge bil­den einen Zwi­schen­raum, in dem ich Gedan­ken aus­den­ken kann, bevor ich sie in einer ange­mes­se­nen Form mit­tei­len kann.

Ich will hier nicht bril­li­ant par­lie­ren und von behand­schuh­ten Hän­den Applaus bekom­men. Ich will bloß ange­mes­sen über Din­ge nach­den­ken. KI hilft, den roten Faden zu fin­den, The­men ange­mes­sen aus­zu­ar­bei­ten.

Es gibt Men­schen, die sol­che Tex­te allei­ne schrei­ben kön­nen, die arbei­ten dann aber auch dar­auf hin, dafür ordent­lich bezahlt zu wer­den, im Stu­di­um oder als Buch­au­tor.

Ich stu­die­re nicht und bin auch kein Buch­au­tor. Ich habe bloß ein pri­va­tes Blog. Völ­lig rich­tig und sach­lich betrach­tet bin ich nie­man­dem Rechen­schaft schul­dig.

Ob den Satz jetzt ich oder KI for­mu­liert hat, ist voll­kom­men egal, wenn er so rich­tig ist, auch wenn man ande­rer Mei­nung sein kann.

Aber ich habe sowie­so den Ein­druck, dass kein Mensch mehr Lust hat, sich ande­re Mei­nun­gen anzu­hö­ren. Hin­ter Mei­nun­gen ste­cken pri­va­te Geschich­ten und Gefüh­le, und das inter­es­siert viel mehr, und soll­te auch den, der eine Mei­nung hat, mehr inter­es­sie­ren.

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