The Darkness in der Fabrik in Hamburg konnte ich mir nicht entgehen lassen. Der olle Schuppen steht noch. Es war entzückend, eine echte Zeitreise. The Darkness hätten auch locker die Sporthalle füllen können, aber nein, sie spielen in der Fabrik. Ich hatte den Eindruck, das war Absicht. Sie hatten extrem viel Spaß in der überschaubaren Größe des Saals.
Das Konzert war sehr viel besser als ich erwartet hatte. Justin Hawkins liebt Humor und gute Musik, und diese Kombination ist Gold wert. Alleine für die improvisiert abgelesene Coverversion von Hasselhofs I’ve been looking for freedom und das zehnminütige The Power of Love von Jennifer Rush hat sich das Ganze mehr als gelohnt.
Auch wenn I Believe In A Thing Called Love ihr größter Hit war, haben sie genau so gut und in dem Stil weiter gemacht. Hawkins Gesang ist eine Gabe und sein Gitarrenspiel ist saubere, gute Arbeit. Er weiß, was er ist, was er kann und was er draus machen kann.
Ein tolle Band mit tollen Songs.
