Wenn Nobelpreise vergeben werden, hört man von Forschungsgebieten, die man bisher nicht im Blick hatte.
Eine Bericht über die Gefährlichkeit von Spiegelbakterien hatte ich letztes Jahr mal gelesen, aber ein bisschen klang das nach Science-Fiction. Anlässlich der Vergabe des Nobelpreises, wurde dieser Artikel vom 23.1.2025 wieder nach vorne geholt.
Was auf Molekülebene für Medikamente nützlich sein kann, kann auf komplexerer Ebene gefährlich werden.
Mein Science-Fiction-Hirn denkt sich gerade ein Spiegelbild-Ich von mir selbst aus. Mein Körper, spiegelverkehr.
Langweilig wäre es, wenn er alles spiegelbildlich tun würde, was ich tue. Interessanter wäre, wenn er in der Zeit rückwärts liefe und sich dabei auch rückwärts bewegen und sprechen würde.
Wir würden uns nie begegnen, weil die Zeitebenen unterschiedlich wären, aber durch ein Gerät könnte ich die Zeitebenen zur Deckung bringen.
Durch Vorspulen sehe ich meine Vergangenheit rückwärts, werde dabei aber älter und wenn ich zu weit spule, bin ich tot. Durch Zurückspulen sehe ich meine Zukunft spiegelbildlich, werde dabei aber jünger.
Ich könnte auf zwanzig zurückspulen, für den Preis, mich mit neunzig zu sehen oder zu wissen, wann ich tot bin. Ich spule zurück, und wenn es nicht mehr geht, weiß ich, wann ich sterbe.
Jeder setzt sich gedanklich ans Gerät. Was würde er/sie tun? Was würde er/sie sehen oder sehen wollen? Was würde er/sie riskieren?