Martin

2026-01-27

Die Hei­zung im Büro geht immer noch nicht, ich arbei­te von zuhau­se.

Mit­tags koche ich Nudeln und brin­ge der kran­ken Toch­ter Toma­ten­sup­pe vom Super­markt mit.

Abends haben wir Band­pro­be und spie­len die neu­en Songs. Ich fra­ge, halb im Spaß, wann wir wie­der ein Kon­zert geben. Sie haben bereits ernst­haft dar­über gespro­chen, wir sind uns dann einig, dass wir wie­der eines geben wol­len. Wir pla­nen für Mit­te Sep­tem­ber.

So viel haben wir gar nicht geprobt, mehr unter­hal­ten. Aber das reich­te ja voll­kom­men und wir hat­ten Spaß.

Wir wür­den ger­ne clas­sic Syn­th-Pop-Stü­cke covern, aber die müss­te ich dann sin­gen. Ich habe das frü­her viel gemacht, allein im stil­len Käm­mer­lein. Mal auf die Suche gehen und sam­meln.

Der 4/4‑Takt, die ein­fa­chen Akkor­de und der anspruchs­vol­le und cha­rak­te­ris­ti­sche Gesang machen die­se Pop-Num­mern so schwie­rig, in unse­rer Kom­bi attrak­tiv nach­zu­spie­len, ohne dass es lang­wei­lig oder schlecht klingt.

Aber Shake the Desea­se und Wal­king in My Shoes habe ich ger­ne gespielt, das müss­te ich mal wie­der raus­ho­len. Say Hel­lo, Wave Good­bye ging auch ganz gut, an Era­su­re habe ich mich immer nur ver­ho­ben.

Vor A Litt­le Respect ver­beu­ge ich mich und küs­se den stau­bi­gen Boden, auf dem Andy Bell läuft. Sei­ne Ran­ge über drei Okta­ven immer on point in den obe­ren Tönen, treibt Trä­nen in die Augen. Mal von dem Aus­druck sei­ner Stim­me abge­se­hen. Im Chor geht es, weil dann die Frau­en die letz­ten Töne über­neh­men kön­nen.

Choir! Choir! Choir! sings Era­su­re – A Litt­le Respect

Zu aus­ge­lutscht soll­ten die Songs auch nicht sein. Oder aus­ge­lutscht, aber trotz­dem immer wie­der hör­bar. Was das bedeu­tet, ent­schei­den natür­lich wir.

Mal die Uku­le­le raus­ho­len und ein paar Songs tes­ten.

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