Blot

Blot.im gibt es schon seit über zehn Jah­ren und etwa so lan­ge habe ich einen Account dort und immer behal­ten, weil ich mei­nen Namen dort habe: martin.blot.im. Und weil ich Blot toll fin­de.

Anfangs hol­te es sich nur Datei­en aus Drop­box, mitt­ler­wei­le auch aus Git­hub, iCloud und Goog­le Dri­ve.

Zwi­schen­drin wirk­te es etwas ver­las­sen, aber der Ent­wick­ler, David Mer­field, hat dar­an gear­bei­tet und eine wirk­lich sehr schö­nes, auf­ge­räum­tes Backend für die Nut­zer ent­wi­ckelt. Das alles wirkt jetzt sehr ver­läss­lich und trans­pa­rent.

Ich habe dort nie wirk­lich gebloggt, fand aber immer Gefal­len dar­an, dass ich Tex­te schrei­ben konn­te, womit ich woll­te. Vor allem Typo­ra ist wirk­lich ein Traum. Blot ver­ar­bei­tet mitt­ler­wei­le alle mög­li­chen Datei­en, das ist irre gut gewor­den. Und die Sei­ten sind super­schnell.

Ich habe ChatGPT ein Plug­in schrei­ben las­sen (eine typi­sche, spon­ta­ne Idee nach dem ers­ten Mor­gen­kaf­fee), mit dem ich alle Posts von hier expor­tie­ren kann – wie ich ja immer wie­der mit Begeis­te­rung fest­stel­le, funk­tio­niert es ein­wand­frei. Das alles hat ein paar Minüt­chen gedau­ert und jetzt ist das gesam­te Blog drü­ben. Die Bil­der sind noch hier, aber die kann ich per Hand umzie­hen.

Was natür­lich fehlt, sind die Kom­men­ta­re.

Das Plug­in ergänzt in der Post-Über­sicht im Word­Press-Admin-Bereich einen Expor­tier-But­ton, mit dem ich Ein­zel­bei­trä­ge als Mark­down-Datei expor­tie­ren kann. Dann kann ich die neu­en Ein­trä­ge hier immer wie­der rüber­ko­pie­ren.

Ich hät­te jetzt fast spon­tan gesagt: Ich zie­he um! Außer­dem habe ich so einen tol­le Domain (martin.cafe) güns­tig über Pork­bun.

Ich bin in mei­nem Leben zig-mal umge­zo­gen (also, wirk­lich … woh­nend) und immer wie­der ist das auf­re­gend und anre­gend. Flovv bleibt, die Domain, Word­Press dahin­ter, alle Inhal­te. Aber ich lieb­äu­gel gera­de ganz dol­le mit Blot.

Das fühlt sich so ein biss­chen an wie am Anfang, als ich HTML-Datei­en mit der Hand geschrie­ben habe. Ich habe ein­fach nur geschrie­ben, mit der Hand aus­ge­zeich­net, hoch­ge­la­den und der Brow­ser hat das les­bar dar­ge­stellt. Schon nice. Das hat­te wirk­lich so etwas wie ein digi­ta­les Notiz­buch mit ech­ten Sei­ten.



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