Familientreffen

Wie jedes Jahr habe ich mich mit der Fami­lie in Bad Harz­burg getrof­fen. Die­ses Mal muss­te ich allei­ne fah­ren, weil Frau und Kind ander­wei­tig beschäf­tigt waren.

In der Feri­en­woh­nung riecht es nach jah­re­lan­gem, alten Rauch. Das ist kein Geruch nach Rauch, son­dern unter­schwel­li­ger, pene­tran­ter. Ein fie­ser, bei­ßen­der Geruch, dem auch mit viel Raum­spray nicht bei­zu­kom­men war.

Die Hand­tü­cher rie­chen auch, Hand­tü­cher müs­sen heiß genug gewa­schen wer­den, sonst machen sich dort ein Pilz und Bak­te­ri­en breit. Für den Geruch ver­ant­wort­lich sind:

Bakterien

  • Mora­xel­la spp.
  • Pseu­do­mo­nas spp.
  • Bacil­lus spp.

Pilz

  • Can­di­da spp. oder Asper­gil­lus spp.

Ein­mal ordent­lich Wasch­pul­ver rein, 90 Grad und zackig auf­hän­gen und trock­nen und der Geruch ist in der Regel weg.

Aber die Woh­nung ist groß und güns­tig, ich kann zu Fuß in die Stadt lau­fen, und der Weg dort­hin ist ganz hübsch.

Ich bin über­haupt viel gelau­fen. Das Wet­ter wur­de im Lau­fe der Tage bes­ser. Es wur­de mild, und die Stadt abends ruhig und sehr schön. Es gibt ver­dammt schö­ne Häu­ser in Bad Harz­burg. Ich bin viel mit mei­ner Schwes­ter her­um­ge­lau­fen und wir haben uns lang und inten­siv unter­hal­ten.

Es gibt dort eine Par­fü­me­rie, mit net­ten Ver­käu­fe­rin­nen, die Ahnung haben und ein paar Nischen-Par­füms. Ich habe dort Bois Impe­ri­al ent­deckt und sofort mit­ge­nom­men. Ein tol­les, moder­nes Par­füm, das u.a. syn­the­ti­sche Duft­stof­fe außer­ge­wöhn­lich gut und aus­ge­wo­gen kom­bi­niert. Die gan­ze Rei­he ist wirk­lich gelun­gen. So geht das.

Ich habe viel geschla­fen und war gene­rell extrem unmo­ti­viert und hat­te wenig Ener­gie. Der Nacken und die Füße tun mir weh. Viel­leicht hät­te ich mal Aspi­rin neh­men sol­len.

Ich habe mir drei gebrauch­te Bücher gekauft und ver­sucht, etwas zu lesen.

Auf der Hin­fahrt habe ich Die lin­ke Hand der Dun­kel­heit gehört (4 Stun­den von 8). Eine gute Mischung aus Fan­ta­sie und Ambi­ti­on, so wie ich es in Pla­net der Habe­nicht­se gele­sen habe (Habe­nicht­se, haha­ha, was für eine Über­set­zung). Wer­de ich wohl nicht zu Ende hören.

Auf der Rück­fahrt habe ich The Lost Voice zur Hälf­te gehört (auch 4 Stun­den von 8) und bin begeis­tert. Gre­ta Mor­gan ist eine tol­le Musi­ke­rin, Tex­te­rin, Erzäh­le­rin. Höre ich auf jeden Fall zu Ende und lese das Buch noch­mal, wenn es kommt. Ich habe es vor­be­stellt, weiß nicht mehr wo, und per Mail kam die Nach­richt, dass es zwi­schen Sep­tem­ber und Dezem­ber gelie­fert wird.

Ich habe den Text im Urlaub ange­fan­gen und danach wei­ter geschrie­ben, daher der Zei­ten­wech­sel.

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