Eine (sehr) kurze Geschichte des Lebens

Hen­ry Gee hat eine Geschich­te des Lebens geschrie­ben. Das sehr kurz ist mit der Zurück­hal­tung eines Wis­sen­schaft­lers for­mu­liert. Ich fand das Buch groß­ar­tig und für mich aus­rei­chend lang genug erzählt.

Ich habe die letz­ten drei­ßig Jah­re Palä­on­to­lo­gie über­haupt nicht ver­folgt und davor auch nur ober­fläch­lich und lücken­haft. Ich fand das The­ma nur par­ti­ell inter­es­sant. Die For­schung und Ent­de­ckun­gen gin­gen aber weit und wei­ter und schlos­sen das Gesamt­bild immer mehr. Die für mich nur schwer vor­stell­ba­re Evo­lu­ti­on ist jetzt vor­stell­bar. Eine ganz wich­ti­ge Lebens- und Mensch­heits­ge­schich­te, die mir in die­ser Gesamt­be­trach­tung fehl­te.

Die­ses Buch hat mir end­lich den Über-Blick auf die Ent­wick­lun­gen der Erde und des Lebens ver­schafft, den ich brauch­te.

Es ist amü­sant for­mu­liert und in der deut­schen Hör­buch­ver­si­on nüch­tern und tro­cken gele­sen. Den Witz fängt die Spre­che­rin nicht ein, aber das macht nichts, ich konn­te gut fol­gen und gera­de die­ser Schul­fern­seh-Stil gefiel mir, auch wenn er gar nicht zum Buch pass­te. Zum The­ma pass­te er.

Vom Hard­co­ver-Lesen bin ich wie­der abge­kom­men. Es wäre ganz schön, wenn dabei eine ansehn­li­che Biblio­thek ent­stün­de, aber ich lese zu wild durch­ein­an­der. Auch was die For­ma­te angeht.



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