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11. December 2025 3 Min. Lesezeit

Jeff Buckley – Grace

Wieso dieses Album so komplett an mit vorbei gegangen ist, kann ich mir nicht erklären. Freunde von mir schwärmten mir von dem Album vor und vor zwei Jahren kaufte ich es auf Vinyl. Irgendwie fehlte mir der Zugang oder ich Tomaten auf den Ohren. Jedenfalls habe ich es jetzt rausgeholt und mich ihm und seiner Geschichte gewidmet.

Jeff Buckley ist der Sohn von Tim Buckley, einem einflussreichen Musiker mit neun Studio-Alben, von Tim Buckley ist Song to the siren, was ich aber auch nur von This mortal coil kannte, logisch, ich alter 4AD-Romantiker.

Tim Buckley starb an einer Überdosis Heroin, als Jeff acht war.

Jeff Buckley entwickelte früh ein außergewöhnliches Talent und Können, seine Stimme umfasste vier Oktaven und seine musikalischen Einflüsse und sein Gitarrenspiel war außergewöhnlich umfangreich.

Auf seinem ersten Album sind drei Cover-Songs: Leonard Cohens Hallelujah, Lilac Wine, in der Version von Nina Simone, und Corpus Christi Carol Benjamin Britten. Seine eigenen Songs haben eine enorme stilistische Breite.

Das Album ist so voll gepackt und außergewöhnlich, ein Meisterwerk aus Technik und Gefühl.

Jeff starb mit 30 Jahren durch einen Badeunfall. Er sprang ins Wasser und der Sog eines vorbeifahrenden Bootes zog in in die Tiefe.

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Jeff Buckley - Live in Chicago | Full Concert

Er hat viele Musiker beeinflusst (Radiohead, Muse, Coldplay, Lana del Ray, Adele).

Eines seiner Lieblingsstücke war Kangaroo von Big Star, das 1985 auch von This Mortal Coil gecovert wurde. Big Star widerum hatte einen großen Einfluss auf nachfolgende Bands und Musiker.

Claude.Ai hat mir eine Playlist des Netzwerks aus Einflüssen zusammengestellt:

Big Star Influence Network Playlist

Big Star – Die Quelle:

  1. Big Star - "Thirteen" (#1 Record, 1972)
  2. Big Star - "September Gurls" (Radio City, 1974)
  3. Big Star - "Kangaroo" (Third/Sister Lovers, 1978)
  4. Big Star - "The Ballad of El Goodo" (#1 Record, 1972)

Direct Influence – Die erste Generation:

  1. The Replacements - "Alex Chilton" (Pleased to Meet Me, 1987) – ein Song über Alex Chilton selbst
  2. R.E.M. - "Radio Free Europe" (Murmur, 1983)
  3. Teenage Fanclub - "The Concept" (Bandwagonesque, 1991)
  4. Wilco - "Misunderstood" (Being There, 1996)

Jeff Buckley – Der Vermittler:

  1. Jeff Buckley - "Grace" (Grace, 1994) – er coverte Big Star's "Kangaroo" live und nannte Alex Chilton als Held
  2. Jeff Buckley - "Lover, You Should've Come Over" (Grace, 1994)

Die Cocteau Twins Connection:

  1. This Mortal Coil (feat. Elizabeth Fraser/Cocteau Twins) - "Song to the Siren" (It'll End in Tears, 1984) – Cover von Tim Buckley, Jeff's Vater
  2. Cocteau Twins - "Heaven or Las Vegas" (Heaven or Las Vegas, 1990)

Weitere Power-Pop und Indie-Nachfolger:

  1. Matthew Sweet - "Girlfriend" (Girlfriend, 1991)
  2. The Bangles - "September Gurls" (Different Light, 1986) – Big Star Cover
  3. The dB's - "Bad Reputation" (Stands for Decibels, 1981)
  4. Gin Blossoms - "Hey Jealousy" (New Miserable Experience, 1992)
  5. Nada Surf - "Inside of Love" (Let Go, 2002)
  6. The Lemonheads - "Into Your Arms" (Come on Feel the Lemonheads, 1993)

Zweite Generation – Die von den Influencern beeinflusst wurden:

  1. Radiohead - "Fake Plastic Trees" (The Bends, 1995) – von Jeff Buckley beeinflusst
  2. Muse - "Starlight" (Black Holes and Revelations, 2006) – Matt Bellamy kaufte Jeff Buckleys Gitarre

(Quelle: Claude.Ai)

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