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12. November 2025 1 Min. Lesezeit

Geräuscharchiv

Ich hatte mich schon gefreut, dass es ein Geräuscharchiv gibt, so ein bundesweites, zentrales Archiv wie eine Nationalbibliothek, aber da war der Wunsch Vater des Gedankens als ich das Wiki-Stichwort sah.

Das „Museum für gefährdete Töne (engl. „Museum of Endangered Sounds“) ist ein seit Januar 2012 bestehendes virtuelles Tönemuseum, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Geräusche von nicht mehr hergestellten Digital- und Nichtdigitalapparaten vor dem Aussterben zu bewahren.“

Heinz Strunk ist ein leidenschaftlicher Geräuschesammler, Sprach- und Mundartsammler (siehe: Olli Schulz & Heinz Strunk: Making of „Familienaufstellung“, 19. Dezember 2018, besonders ab Minute 15). Nach eigenen Angaben hat er die größte und originellste Soundbibliothek in Deutschland. Glaube ich ihm.

Die BBC bietet ein umfangreiches Sound-Archiv an: BBC Sound Effects.

Die Macaulay Library ist eine Sammlung von Natur- und Tiergeräuschen.

Als ich mein Zoom H2 zum ersten mal in den Händen hielt, bin ich tagelang nur mit dem Gerät und Kopfhörern durch die Gegend gelaufen, weil alle Alltagsgeräusche plötzlich kristallklar wie ein Hörspiel klangen. Bis heute fasziniert mich das, wie man sich auf das Geräusch konzentrieren kann, wenn man das macht.

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