Ich habe die Serie zufällig entdeckt und die erste Staffel gesehen. Da ich mir die Folgen spät abends im Bett angesehen habe, bin ich oft angenehm eingeschlafen. Man sollte sie sehen, wenn man wach genug ist. Oberflächlich säuselt sie ruhig und langsam dahin und verstehen, was passiert, gab ich irgendwann auf, bis irgendwann die Fäden wieder zusammengeführt wurden. Die Folgen haben keine Cliffhanger, die Folgen lassen einen mit unguten Gefühlen zurück, weil nichts wirklich aufgelöst wird. Was die Menschen in der Serie tun, hat Konsequenzen und holt sie ein, und der schlimmste Horror ist nicht dramatisch, sondern in Normalität eingebettet. Man weiß nie, ob der Horror nur beschworen oder eingebildet oder tatsächlich ist.
Die Serie ist eine Adaption von Stephen Kings Castle-Rock-Zyklus. Ich habe mal Der Dunkle Turm angefangen zu lesen und brach nach eineinhalb Büchern ab. Es passiert nichts und man versteht nichts. Aber das ist ja nicht das, was Stephen King ausmacht. Das große Ganze, die Charaktere und die Entwicklungen machen seine Geschichten aus. Nicht was passiert, sondern was Ereignisse mit Menschen machen, ist die Stärke seiner Romane. So auch diese Serie.
Ich bin gespannt auf die zweite Staffel und die Serie macht Lust, die Bücher zu lesen.
- The Body (Die Leiche)
- The Dead Zone (Dead Zone - Das Attentat)
- Cujo
- The Dark Half (Stark)
- The Sun Dog (Zeitraffer)
- Needful Things (In einer kleinen Stadt)
- It Grows On You (Es wächst einem über den Kopf)
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