Tools und Technologie

„Kon­zep­te set­zen Gren­zen. Denn sie sor­gen dafür, dass wir die Welt auf eine gewis­se Wei­se sehen, wobei ande­res aus unse­rem Blick­feld gerät. Unse­re digi­ta­len Sys­te­me för­dern durch die kon­zep­tio­nel­le Struk­tur, die sie unse­rem Den­ken auf­er­le­gen, auch eine gewis­se Art der Grenz­zie­hung: eine, bei der die Gren­ze des End­punkts durch eine nähe­re und offe­ne­re Gren­ze ersetzt wird […] Viel­leicht liegt ein gesun­der Umgang mit der Digi­ta­li­sie­rung ein­fach in der Fähig­keit, hin und wie­der den Sand durch den Fin­ger glei­ten und sich im Was­ser trei­ben zu las­sen. Und dar­in, den digi­ta­len Mahl­strom als das zu erken­nen, was er auch ist: eine unsicht­ba­re Ansamm­lung von Ein­sen und Nul­len.“

Roland van der Vorst – Die Zukunft ist end­los. Den­ken in der digi­ta­len Welt

Ich lese das Buch gera­de und unter­strei­che jeden zwei­ten Absatz, krit­zel auf jeder Sei­te gro­ße Aus­ru­fe­zei­chen an die Sei­te. Das Buch kommt genau im rich­ti­gen Moment.

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