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31. März 2022 1 Min. Lesezeit

Das ist Lust

Ich habe Mary Gaits­kill Das ist Lust gele­sen, weil es mir bei der Suche nach Büchern von Dani­el Schrei­ber ange­zeigt wur­de, der es über­setzt hat.

Das Ver­rück­te an Sexua­li­tät ist die schier unfass­ba­re Grö­ße und der Ver­such, Kör­per, Gefühl, Fan­ta­sie und Spra­che unter einen Hut zu brin­gen. Es gibt so viel Unsi­cher­hei­ten, Uner­klär­li­ches und Unge­sag­tes. Es gibt Gren­zen, Moral und Geschich­ten. Mary Gaits­kill erzählt eine Geschich­te, ihr gelingt es, das Per­sön­li­che, das Inti­me und die Bezie­hung in den Raum zu stel­len.

Bezie­hun­gen bestehen nicht aus ein­zel­nen Sät­zen, es sind Erzäh­lun­gen und Geschich­ten, Rol­len, Figu­ren und Absich­ten. Man kann es sich ein­fach machen, das macht die kom­ple­xe Sache hand­hab­bar, aber mehr auch nicht.

Das Buch ist eine gute und wich­ti­ge Erwei­te­rung zum The­ma Me-Too.

Mein Den­ken ist durch mein Lesen bestimmt und das war viel Twit­ter, Quer­le­sen im Inter­net und es waren Nach­rich­ten. Mei­ne eige­nen Erleb­nis­se habe ich damit in Ver­bin­dung gebracht, ich weiß aber nicht, ob das Lesen mir bei mei­ner eige­nen Auf­klä­rung viel gehol­fen hat. Eher nicht. Das waren ande­re Sachen.

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