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17. September 2023 2 Min. Lesezeit

Malcesine

Wir sind Mit­te August nach Mal­ce­si­ne gefah­ren. In Öster­reich haben wir Zwi­schen­stopp gemacht. Es war sehr heiß, Tag und Nacht. Zwi­schen­drin gab es star­ken Regen und Abküh­lung. Ich habe nur mei­ne bei­den ana­lo­gen Kame­ras mit­ge­nom­men: die Yas­hi­ca T5 und die Con­tax T2. Ich hat­te noch noch Por­tra-Fil­me drin und mir Kod­ak Pro Image 100 besorgt, der war ver­hält­nis­mä­ßig güns­tig. Ent­wi­ckeln las­sen habe ich hier im Labor, es gab Bil­der mit Schlie­ren, ich war mit­tel­mä­ßig zufrie­den. Es lohnt sich doch, die Fil­me in ein gutes Labor zu schi­cken. Ich woll­te end­lich mal mei­nen Epson 4990 aus­pro­bie­ren. Er läuft und scannt wun­der­bar. Jetzt kann ich wie­der ana­log foto­gra­fie­ren und muss mich auf kei­ne frem­den Scans ver­las­sen.

Ich habe immer nur foto­gra­fiert, wenn es gereg­net und bewölkt war. Ich spre­che schon gar nicht mehr von gutem oder schlech­tem Wet­ter. Wenn die Son­ne schien, war es unfass­bar heiß, wenn es gereg­net hat, war es ange­nehm.

Der Urlaub war schön, der Ort und die Gegend waren schön. Mal­ce­si­ne ist ein rei­ner Tou­ris­ten­ort, aber wir waren ja schließ­lich Tou­ris­ten.

Wir haben eine Freun­din unse­rer Toch­ter mit in den Urlaub genom­men, weil sie mit sech­zehn ein­fach zu alt für rei­nen Eltern­ur­laub ist. Die Freun­din ist fünf­zehn. Wenn sich bei­de zurecht gemacht haben und abends in die Bars los­ge­zo­gen sind, war ich froh, wenn sie nachts wie­der heil zuhau­se waren. Das ist eine Geschich­te für sich. Zum Glück blieb es bei einem Flirt mit einem jun­gen Kell­ner, mit dem sie dann über Insta­gram Kon­takt hiel­ten.

Ich habe mir aller­dings eine Erkäl­tung mit Hus­ten geholt, die gegen Ende des Urlaubs immer schlim­mer wur­de. Seit­dem wur­de es nicht wesent­lich bes­ser, ich war schon drei­mal beim Arzt und bin immer noch krank geschrie­ben. Irgend etwas habe ich mir dort ein­ge­fan­gen und das ist nicht ganz ohne. Ich kann mich nicht erin­nern, so lan­ge krank gewe­sen zu sein ohne Bes­se­rung. Die ist so gering, dass ich sie nicht bemer­ke. Mir geht es Tag und Nacht schlecht, mei­ne Ner­ven lie­gen blank, mein Kör­per ist mit nicts ande­rem beschäf­tigt.

Ges­tern war die 10-Jah­re-Fei­er mei­ner Tanz­schu­le, ich hat­te Kar­ten für das Musi­cal, in dem die Toch­ter einer Mittän­ze­rin die Haupt­rol­le spielt und singt, Frei­tag habe ich eigent­lich Pro­be. Mei­ne Haa­re sind län­ger als zur Coro­na-Zeit.

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